«X Factor»-Edita «Es könnte Überraschungen geben»

Ein Jahr nach ihrem Sieg bei der Casting-Show «X Factor» spricht die Bernerin Edita Abdieski über die neuen Kandidaten, ihre Zukunft - und den Babybauch von Sarah Connor.
Edita Abdieski hat's geschafft - sie ist die «X-Factor»-Gewinnerin 2010. Ihre erste Single stieg direkt auf Platz 1 der iTunes-Charts.
© Dukas Edita Abdieski hat's geschafft - sie ist die «X-Factor»-Gewinnerin 2010. Ihre erste Single stieg direkt auf Platz 1 der iTunes-Charts.

SI online: Edita Abdieski, ihr «Amtsjahr» als Casting-Show-Gewinnerin ist bald vorbei. Wir erinnern uns an Ihre Geldsorgen, die Sie während «X Factor» plagten. Sind Sie mittlerweile reich?
Edita Abdieski: Das war nie mein Ziel! Das erste Jahr ist hart, man muss schauen, dass alles bezahlt ist, viele Grats-Auftritte leisten. Aber ich konnte so viele geile Sachen machen, das Geld ist total nebensächlich.

Aber Sie können jetzt Ihre Rechnungen zahlen.
Mir ging es noch nie besser, ja.

Mit welchem Gefühl verfolgen Sie den Start der zweiten «X Factor»-Staffel?
Ich bin schon ganz nervös! Überall hängen Plakate, kürzlich ist mir Till Brönner in Lebensgrösse erschienen. Es ist enorm, was da draussen abgeht.

Und was erwarten Sie von der Auftakt-Sendung am Dienstagabend?
Ein paar Teilnehmer kenne ich flüchtig, ob die gut sind, weiss ich aber nicht. Es könnte Überraschungen geben. Ein Kollege von mir aus Köln schafft es in die nächste Runde, heute Abend schaue ich die Sendung deshalb mit ihm zusammen.

Vor einem Jahr sagten Sie, «X Factor» passe besser zu Ihnen als «Deutschland sucht den Superstar». Können Sie diese Aussage noch tragen?
Absolut. Mein Mentor Till Brönner ist ein Musiker, vor dem man Respekt hat, das hat mich von Anfang an überzeugt und ich würde sofort wieder mitmachen. Obwohl...

Obwohl, was?
Auf ProSieben startet ja noch «The Voice» mit Xavier Naidoo in der Jury. Viele meiner Freunde machen da mit, also werde ich das auch verfolgen. Ja, dieses Jahr wäre es schwieriger, sich für ein Format zu entscheiden.

Käme für Sie denn eine zweite Casting-Show-Teilnahme infrage?
Nein, ich bin völlig zufrieden. Ich mache schon seit 10 Jahren Musik, jetzt spiele ich einfach auf grösseren Bühnen.

Wie steht es eigentlich mit Ihrer Nervosität? 
Die ist immer noch da, das ist bei mir normal. In Berlin habe ich vor 16'000 Leuten gespielt, bei Tageslicht! Da siehst du das ganze Publikum, das ist dann schon heftig.

Wann treten Sie denn bei «X Factor» auf?
Das ist noch nicht klar, die Live-Shows beginnen ja noch nicht gleich. Ich werde aber sicher eine neue Single präsentieren.

Und bald auch ein neues Album...
...das meine Handschrift trägt. Ich mache sehr viel selber, habe mir sogar ein Computerprogramm zum produzieren zugelegt. Ob die CD noch während «X Factor» fertig wird, ist aber noch nicht klar.

Apropos «nicht klar»: Geben Sie uns doch noch Ihre Prognose zum Geburtstermin von Sarah Connors Baby.
Heute ist der 30. August... Hmm, ich tippe auf den 31. August, 6 Uhr morgens.

Die zweite Staffel der Casting-Show «X Factor» startet am Dienstag, 30. August, um 20.15 Uhr auf VOX. Die weiteren Castings werden immer dienstags und sonntags gezeigt. 

Alle Infos zur Sendung finden Sie im SI-online-Dossier zum Thema.

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