Oscars 2011 F-Wort, Omas und schlechte Hosts: So war die Show

Wer riet den Oscar-Nominierten sich zu betrinken? Und warum fluchte Preisträgerin Melissa Leo bei ihrer Dankesrede vor sich hin? Und wieso trug Gastgeber James Franco Frauenkleider? SI online verrät Ihnen alles, was hinter den Kulissen des wichtigsten Filmpreises geschah.
  • Bereits auf dem Roten Teppich erklärte Jeff Bridges das Rennen in seiner Kategorie für beendet und prophezeite: «Colin Firth wird mit seiner wunderbaren Darbietung sicher den Oscar als Bester Haupdarsteller gewinnen»
     
  • Derweil verteilte der zweifache Gewinner Kevin Spacey Ratschläge an die Nominierten: «Mein Tipp: sucht sofort die Bar auf und trinkt euch einen an.» Ein Problem wäre das kaum geworden: Für die Gäste standen 1200 Flaschen Champagner bereit.
     
  • James Franco, der Gastgeber des Abends und selbst nominiert als Bester Hauptdarsteller, wählte eine besondere Begleitung aus: seine Oma. Sie wurde während der letzten Wochen zur Internet-Berühmtheit in Amerika, weil sie all diejenigen als «Angsthasen» bezeichnete, die sich den Film ihres Enkels nicht anschauen wollten.
     
  • Apropos Franco: Für ihn und seine Moderations-Partnerin Anne Hathaway hagelt es in US-Medien Kritik. Der Versuch, die Oscar-Verleihung zu verjüngen, sei gescheitert. Solch eine langweilige Show hätte es in der Geschichte der Verleihung noch nie gegeben. Vor allem Franco bekam trotz Marilyn-Monroe-Robe und Seitenhieb gegen Charlie Sheen - «Habe gerade eine SMS von ihm bekommen» - schlechte Noten.
     
  • Anne Hathaways Solo-Showeinlage zu Beginn der Show ist gelungen. Eigentlich wünschte sie sich wie bei den Awards 2009 Hugh Jackman als Partner, doch der sagte ab. Ihre Antwort darauf kam singend: «Ganz alleine, weil jemand ein grosser Trottel ist. Ich möchte nicht sagen wer. Dachte, Australier wären unsere Freunde, doch es zeigt sich, dass Down Under fragwürdig ist. Nicht du, Nicole [Kidman, Anm.d.Red.] bist gemeint, sondern ein ganz bestimmter, der nicht genannt werden soll.»


     
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  • Als letzter Gast kam Billy Crystal in den Saal des Kodak Theatre - und erhielt für seine vergangenen Moderationen an den Oscars Ovationen.
     
  • Als der 94-jährige Kirk Douglas der besten Nebendarstellerin Melissa Leo den Oscar übergibt, meint sie, «als ich Kate Winslet vor zwei Jahren bei ihrer Rede zuhörte, schien das fucking einfacher» - und erschrak ab ihrer Wortwahl. Die Entschuldigung folgte backstage: «Ich wollte keine Fluchwörter benutzen.»


     
  • Und der Gebrauch von Verbalinjurien ging gleich weiter. Der Beste Nebendarsteller Christian Bale bedankte sich mit den Worten «verdammter Mist».
     
  • Regisseur Tom Hooper hält den Oscar für seinen Film «The King's Speech» in der Hand und verrät den Ursprung seiner Idee: «Meine Mutter hat mir den Film empfohlen. Und was lernen wir daraus? Hört auf eure Mütter!»
     
  • Die letztjährige Preisträgerin Sandra Bullock präsentierte die Nominierten in der Kategorie Beste Hauptdarsteller. Sie betrat die Bühne mit den Worten: «Hola Javier!». Bardem und seine Frau Penélope Cruz war das Erstaunen ins Gesicht geschrieben.
     
  • Colin Firth, für seine Hauptrolle in «The King's Speech» ausgezeichnet, ist sich sicher: «Ich habe den Höhepunkt meiner Karriere erreicht. In meinem Magen tanzen gerade kleine Männchen umher.»
     
  • Und so feierten die Stars nach der Oscar-Verleihung:

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Alles zu der Oscar-Verleihung finden Sie im Dossier auf SI online.

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