«X Factor» Geschafft! Die zwei Schweizer sind in den Live-Shows

Sie mussten auf Sarah Connors Entscheid warten und zittern. Doch am Schluss gab die «X Factor»-Jurorin den beiden Schweizer Brüdern Benjamin und Manuel Frei grünes Licht. Sie zählen zu den 12 Acts, die es in die erste Live-Show geschafft haben.
Von Goldach/SG auf die grosse Showbühne der «X Factor»-Live-Shows nach Köln: Benjamin (l.) und Manuel Frei alias Benman.
© VOX/Nady El Tounsy Von Goldach/SG auf die grosse Showbühne der «X Factor»-Live-Shows nach Köln: Benjamin (l.) und Manuel Frei alias Benman.

«Sarah Connor sagte zu uns, wir sollen heimfahren», erinnern sich Manuel, 18, und Benjamin, 19, Frei an den Moment, als ihnen die «X Factor»-Jurorin den Entscheid verkündete, ob sie in die Live-Show kommen oder nicht. «Wir dachten, okay, jetzt ist es vorbei. Aber sie meinte, wir sollten heimfahren, um uns von unserer Familie zu verabschieden.» Dass sie als einzige Schweizer zu den 12 Acts zählen, sei unglaublich. «Da war ein riesiger Gefühlsballen, der da plötzlich ausgebrochen ist», sagt Manuel zu SI online.

Ihre Mentorin begründet ihren Schluss damit: «Sie haben etwas unheimlich Ungefiltertes, Natürliches, Pures, Echtes an sich. Und das mag ich. Sie sind einfach so wie sie sind. Sie verstellen sich nicht und sind dabei so entzückend.» Das entspricht genau dem, was Benman verkörpern möchten. «Wir möchten uns nicht verbiegen. Wir wollen einfach die zwei sympathischen Schweizer sein.»

Am Dienstag packten die zwei ihre Koffer und reisten nach Deutschland - in Manuels Gepäck: «Ein Plüsch-Elch meiner Freundin.» Ihre Beziehung wird auf eine frühe Probe gestellt. Erst drei Monate sind sie zusammen und werden sich jetzt länger nicht mehr sehen - vorausgesetzt, sie müssen nach der ersten Live-Show nicht gleich wieder nach Hause fahren.

Statt in Goldach leben sie nun in einer Kölner Villa mit den anderen Kandidaten. Wenn sie am kommenden Dienstag auftreten, werden sie von ihren Freunden und der Familie angefeuert. «Sie alle kommen uns besuchen und drücken uns die Daumen.»

Sollte ihr Traum von einer grossen Karriere bei «X Factor» bereits dann wieder platzen, müssen sie sich um ihre Jobs keine Sorgen machen. Die Arbeitgeber beider Brüder stehen hinter den Gesangstalenten - «unsere Stellen halten sie uns offen, wir können ohne Probleme wieder zurückkehren». Das nimmt ihnen zum einen eine Last von den Schultern, zum anderen animiert sie das zu Höchstleistungen, weiss Manuel. «Das gibt einem Kraft zum Kämpfen.»

Alles zu «X Factor» erfahren Sie im Dossier auf SI online.

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