Lucerne Festival Glanz und Glamour am See

Die rauschende Eröffnung des Lucerne Festival.

Ein Klassik-Abend, der schon mit Stil begann: Vor wunderbarer Seekulisse – passend zum diesjährigen Festivalthema «Natur» – trafen sich die Damen und Herren der Wirtschaft und die Lokalprominenz zu feinen Häppchen und Champagner im Grand Casino Luzern. Bei Wef-Gründer Klaus Schwab und Ehefrau Hilde war die Vorfreude aufs Konzert besonders gross, und das nicht nur, weil sie begeisterte Klassikfans sind: Ihnen steckte noch eine achtstündige Wanderung auf die Blüemlisalp in den Knochen, da kam ein bisschen «Sitzen und Zuhören» ganz gelegen.

Per Schiff gings rüber ins KKL, wo die Gäste draussen von einer Klangperformance, drinnen vom neuen Festivalpräsidenten Hubert Achermann willkommen geheissen wurden. Kurzweilig: die Eröffnungsrede von Hans-Rudolf Merz. Fünf Minuten Zeit wurden dem Bundespräsidenten dafür gewährt. «Schwierig», meinte er, «Politiker beginnen oft erst nach fünf Minuten mit ihrer Aussage.» Merz plädierte deshalb für Verdichtungen à la «Freude herrscht» und «Yes, we can».

Und gab den Festivalmachern – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – ein aufmunterndes Wort mit: «Yes, you can!» Was folgte, war ein brillantes Konzert des Lucerne Festival Orchestra. Dirigent Claudio Abbado wurde euphorisch bejubelt. Und hinter der Bühne wartete ein ganz besonderer Gratulant: sein Freund, der italienische Starschauspieler Roberto Benigni.


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