ESC 2013 Hey då Takasa! Die Band scheidet im Halbfinale aus

Alles Daumendrücken und Beten hat nichts genützt: Im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest schafft es Takasa nicht in die Endrunde. Die Heilsarmee-Band scheidet aus und muss ihre Koffer packen.
Aus der Traum: Takasa bekommt am Donnerstagabend nicht genügend Stimmen und scheidet beim ESC in Malmö aus.
© via Facebook / Martin Künzi Aus der Traum: Takasa bekommt am Donnerstagabend nicht genügend Stimmen und scheidet beim ESC in Malmö aus.

Die Mobilmachung der Heilsarmee hat leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Dabei rief die christliche Freikirche im Vorfeld auf ihrer Website dazu auf, fleissig aus dem Ausland für ihre Band Takasa anzurufen. Damit wollte die Vereinigung dem Sextett in der zweiten Halbfinal-Sendung des Eurovision Song Contest so zum Weiterkommen verhelfen. Doch Takasa konnte die Zuschauer nicht vom Hocker reissen und scheiterte am Donnerstagabend im schwedischen Malmö. 

Dabei legte die Band einen astreinen musikalischen Auftritt hin. Nur der ESC-Älteste Emil Raumsauer schien etwas verwirrt. Der 95-Jährige wirkte hinter seinem Kontrabass teils verloren und deplatziert. Dass er mit dem Liedtext von «You And Me» zu kämpften hatte, gab er bei den Proben gegenüber SI online offen zu: «Ich kann das Lied noch immer nicht auswendig.»

Zehn ihrer Konkurrenten haben jedoch den Einzug ins grosse Finale geschafft. Dazu gehören Ungarn, Aserbaidschan, Georgien, Rumänien, Norwegen, Island, Finnland, Malta und Griechenland. Ausserdem dürfen die Jungs aus Armenien am Samstag ihr Glück versuchen. Mit ihrer Wahl waren viele der Zuschauer in der Malmö Arena jedoch nicht einverstanden. Sie quittierten den Sieg des Binnenstaates mit lauten Buh-Rufen und Pfiffen. Die Band Dorians fielen bei der Performance ihres Liedes «Lonely Planet» nicht nur durch das Tragen von dunklen Sonnenbrillen auf. Auch bei der Tonwahl lagen sie teilweise daneben.

Sehen Sie das grosse Finale mit den Gewinnern der ersten Halbfinal-Show am Samstag, 18. Mai, ab 21 Uhr auf SRF 1.

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