Dr. Beat Richner - Spital in Siem Reap Hort der Hoffnung

Das Spital in Siem Reap ist überfüllt - zu wenig Betten, Kinder werden auf dem Boden gepflegt. Jeder Tag in Kambo­dscha ist für Dr. Beat Richner eine Herausforderung. Und ein Kampf um Kinderleben. Und um Geld.
Hort der Hoffnung
Hort der Hoffnung

Kinder lachen, Kinder weinen. Glück und Leid liegen an diesem Morgen nah beieinander. 84 kleine Patienten sind wieder gesund und
dürfen heim – viermal so viele stehen vor der Spitalpforte und brauchen Hilfe.

In der Apotheke holen die Mütter die nötigen Medikamente ab, bevor sie sich mit den Kleinen auf den Weg machen. «Es ist eine Freude, zuzuschauen, wenn die Kinder gesund aus dem Spital hüpfen.»

Dr. Beat Richner schaut dem buntenTreiben gerührt zu. Der 61-Jährige fällt auf in der Menge. Er lacht und scherzt. Diese Szenerie ist Balsam für seine Seele, hier sieht er den Erfolg ­seines täglichen Kampfes.

Beat Richner rettet pro Tag 400 Kindern das Leben. Tuberkulose, Dengue-Fieber, Malaria – in dem vom Krieg gebeutelten Land breiten sich Krankheiten aus, die es bei uns nicht mehr gibt oder gar nie gab.

Der Kinderarzt aus Zürich weiss: «Ohne unsere fünf Spitäler würden die Kinder einfach daheim sterben.» Still, unaufgeregt und ohne jemals in einer Statistik zu erscheinen.

Dieser Gedanke ist für den Schweizer unerträglich: «Ich bettle jeden Tag um Geld, damit diese unschuldigen ­Kinder hier überleben.» 25 Millionen Franken braucht Beat Richner jedes Jahr für den Betrieb seiner Spitäler – Tendenz steigend.

«Die Wirkung unserer Spitäler war und ist nachhaltig. Jedes Kind hat nur ein Leben – mehr gibt es nicht auf dieser Welt. Wir retten die Kinder, sie leben weiter. Wenn Sie spenden, hat das also nachhaltigen Wert»

Ihre Spende für die Spitäler von Dr. Beat Richner in Kambodscha können Sie hier überweisen.


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