Anatole Taubman am Automobilsalon «Ich bin Oldtimer-Fan»

Der Schweizer spielte den Bösewicht im letzten Bond. Jetzt geht das Leben weiter.
Der Schweizer spielte den Bösewicht im letzten Bond. Jetzt geht das Leben weiter.

Herr Taubman, woher kommen Sie gerade?
Aus Berlin, davor war ich in Kopenhagen.

Ihre neusten Pläne?
Sorry, too hot. Es sind einige Projekte in der Pipeline.

Wurden Sie nach James Bond mit Anfragen überhäuft?
Es lief vorher schon rund. Natürlich steigert eine Rolle bei 007 den Marktwert.

Einmal Bad Guy, immer Bad Guy?
Ich war schon früher teilabonniert auf Schurken-Rollen, wie als Anastasius in «Die Päpstin». Ich kann aber auch sympathisch sein, zum Beispiel als Coco Chanels grosse Liebe Boy Capel in ­«Chanel & Stravinsky». Oder als Schweizer Hotelier in Detlef Bucks Liebesfilm «Same Same But Different» – alle ­kommen diesen Herbst ins Kino.

Ein James-Bond-Auto mit allem Schnickschnack – wär das was für Sie?
Wenn es auch fliegen und schwimmen könnte – sofort!

Was fahren Sie privat?
Einen Seat Ibiza Ecomotive.

Was würden Sie gerne fahren?
Ich bin Oldtimer-Fan, liebe Autos mit Charakter, die nach Leder und Benzin duften. Der Kult-Citroën DS wäre cool.

Wie viele Radarbussen zahlen Sie pro Jahr?
Ich bin kein Speedfahrer, mags ruhig und vorsichtig. Deutsche Autobahnen sind am schlimmsten: Sie erschöpfen mich.


Auch interessant