Adolf Ogi «Ich sah das Elend und musste handeln»

Der alt Bundesrat besucht das Kinderdorf im Appenzellerland.
Adolf Ogi besucht 81 Kinder in Trogen AR. Viele von ihnen sind Waisen oder behindert.
Adolf Ogi besucht 81 Kinder in Trogen AR. Viele von ihnen sind Waisen oder behindert.

Krisen, Konflikte, Kriege. Oft war alt Bundesrat und Uno-Mann Adolf Ogi, 67, im Balkan unterwegs: «Ich sah das Elend und musste handeln.» Vor neun Jahren rief er deshalb die Stiftung «Swisscor» ins Leben, die seither jeden Sommer ein medizinisch betreutes Lager für Kinder aus Krisenregionen organisiert.

Orthopäden, Zahn- und Augenärzte kümmern sich heuer im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen AR um Prothesen, Karies und Brillen von 81 kleinen Patienten aus Bosnien-Herzegowina und Albanien. Bei Sporttournieren, Ausflügen und in Gesprächen lernen die Kinder zudem Toleranz und ein friedliches Miteinander. Ogi zeigt sich kämpferisch: «Die Welt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Doch wir können etwas dagegen tun.»

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