Emma Watson, Kelly Clarkson und Samia Shoaib Schauspielerin Allison Mack wollte sie in die Sex-Sekte locken

Die Schauspielerin Allison Mack soll eine tragende Rolle in der Sex-Sekte «NXIVM» gespielt haben. Offenbar wollte sie auch zahlreiche Kolleginnen rekrutieren.
Allison Mack Sklaverei verhaftet Sekte
© Dukas

«Smallville»-Schauspielerin Allison Mack wird Menschenhandel und Sklaverei vorgeworfen. Sie soll einem Sektenführer Frauen zugeführt haben. 

US-Schauspielerin Allison Mack, 35, ist am Freitagmorgen wegen Menschenhandel und Sklaverei festgenommen worden. Die «Smallville»-Darstellerin soll Frauen unter einem Vorwand für die vermeintliche Selbsthilfegruppe «NXIVM» angeworben haben.

Doch die Frauen wurden Opfer einer irren Sex-Sekte. Man zwang sie zu sexuellen Handlungen mit Anführer Keith Raniere, 57. Ausserdem mussten die Frauen Zwangsarbeit leisten. Als ranghohes Mitglied soll Mack selbst Sklavinnen gehalten haben. Dabei machte Sie bei der Rekrutierung auch vor Kolleginnen aus dem Showbiz keinen Halt.

Nun meldet sich die Schauspielerin Samia Shoaib, 47, erstmals zu Wort und berichtet über ihre erste Begegnung mit Mack. Dem Anschein nach ist sie nicht die einzige. Recherchen zeigen, dass Mack immer mit derselben Masche mit Kolleginnen wie Emma Watson, 28, und Kelly Clarkson, 36, in Kontakt treten wollte.

Samia Shoaib

Samia Shoaib
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Samia Shoaib meldet sich zu Wort und behauptet, dass Mack sie für ihre Sex-Sekte rekrutieren wollte.

Allison Mack und Samia Shoaib begegneten sich 2013 bei einem Casting. Gegenüber der New York Post sagt Shoaib, sie habe vermutet, dass es Allison Mack nicht besonders gut ging, dass sie aber gefährlich war, ahnte sie nicht. «Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass ich misstrauisch war, aber so war es nicht, sie war ein sehr süsses Mädchen», erinnert sie Shoaib.

Nach dem Treffen begegnete sie Mack noch zweimal. Die «Smallville»-Schauspielerin soll müde und zerbrechlich gewirkt haben. «Sie litt definitiv körperlich. Es besteht kein Zweifel, dass sie des Schlafes beraubt wurde», sagte Samia Shoaib.

Es ist hart, sie als düsteren Charakter zu sehen

Allison Mack pries stets die Verdienste der Sekte als Frauenorganisation an und habe versucht, ihre neue Freundin zu einer Reihe von Veranstaltungen einzuladen. Shoaib denkt, dass Mack das Interesse an ihr verlor, als sie ihr Alter herausfand. «Ich habe keine sexuellen Schwingungen von ihr gespürt», sagt sie. 

«Es ist hart, sie als düsteren Charakter zu sehen.» Nur ein Mail habe einen seltsamen Nachgeschmack hinterlassen. Nach ihrem letzten Treffen schrieb Mack: «Danke für letzte Nacht, ich hatte eine tolle Zeit mit dir und deiner Freundin. Ihr seid köstliche Frauen.»

Bei Twitter nahm Samia Shoaib Stellung, warum sie sich öffentlich zu Mack äusserte. «Ich glaube, dass es meine Verantwortung ist, darüber zu sprechen. Ich bin kein Verfechter von ihr oder von dieser bösen Sekte. Sie kam mir vor wie eine ruhelose, verlorene Seele – und das ist die Wahrheit.»

Emma Watson

Emma Watson bei der Noah Premiere in Berlin
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Die Schauspielern Emma Watson wurde mehrmals von Mack via Twitter angeschrieben.

2016 versuchte Mack mehrfach die Schauspielerin Emma Watson, 28, via Twitter zu erreichen. Damals schienen die Tweets vollkommen unverfänglich, denn Watson gilt als engagierte Aktivistin für Frauen- und Menschenrechte. So schrieb Mack: «Ich bin eine Schauspielerin wie du und bin Teil einer unglaublichen Frauenbewegung, von der ich glaube, dass sie dir gefallen könnte. Ich würde mich gerne mit dir austauschen, falls du willst.»

Später versuchte es Mack erneut per Twitter. So postete sie: «Da ich ebenfalls Schauspielerin bin, verstehe ich deine Vision und das, was du in der Welt sehen möchtest, so gut. Ich denke wir können zusammenarbeiten. Lass mich wissen, wenn du bereit bist um zu chatten.»

 

Kelly Clarkson

Und übrigens 20.11.13
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Mack hatte wohl auch ein Auge auf die Sängerin Kelly Clarkson geworfen.

Auch bei Sängerin Kelly Clarkson, 36, startete Mack einen Versuch. «Ich hörte, dass du ein «Smallville»-Fan bist. Ich bin auch ein Fan von dir! Vielleicht können wir ja mal plaudern», schrieb Mack damals. Weder Clarkson, noch Emma Watson gingen auf die Versuche Macks ein. Zum Glück. 

 

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