Skandal um AC/DC-Drummer Hat Phil Rudd einen Auftragskiller angeheuert?

Die neuseeländische Polizei hat den Schlagzeuger der legendären Rockband AC/DC festgenommen. Der happige Vorwurf: Phill Rudd wollte zwei Menschen töten lassen.
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© Getty Images

Phil Rudd war von 1975 bis 1983 bei AC/DC und stiess dann wieder 1995 dazu.

«Highway To Hell» zählt zu ihren bekanntesten Hits - auf dem besten Weg dahin ist auch AC/DC-Drummer Phil Rudd. Der 60-Jährige wurde am Donnerstag in seinem Haus im Norden Neuseelands festgenommen. Die Polizei verdächtigt ihn, einen Mord an zwei Personen in Auftrag gegeben zu haben. Um wen es sich dabei handelt, ist nicht bekannt. Eines der mutmasslichen Opfer will sich laut Stuff.co.nz nicht dazu äussern.

Während Rudd in Polizeigewahrsam war, durchsuchten die Beamten sein Haus in Tauranga - und fanden allerlei Drogen: Metamphetamine und Cannabis. Michael Browning, ehemaliger Manager der australische Band, sagte gemäss der «Daily Mail Australia»: «Es ist ein kleiner Schock. Aber das ist der Lauf der Dinge!» Inzwischen ist Rudd wieder auf Kaution frei. Der nächste Gerichtstermin ist auf Ende November angesetzt. Im schlimmsten Fall drohen ihm zehn Jahre Knast.

Für die Band ist es der zweite Rückschlag im gleichen Jahr. Malcolm Young musste nach 41 Jahren aus gesundheitlichen Gründen die Gitarre seinem Neffen Stevie Young überreichen. Kurz machten auch Gerüchte um eine Auflösung der Band die Runde. Und jetzt der Skandal um Phil Rudd. Inwiefern der Vorfall die vermutlich fürs nächste Jahr geplante Tour beeinflussen könnte, ist noch unklar.

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