Jetzt wirds unbequem für den ehemaligen König Albert II. von Belgien muss zum Vaterschaftstest

Bisher konnte er dem DNA-Test entrinnen. Albert II. wehrte sich stets gegen eine Anerkennung seiner angeblich unehelichen Tochter Delphine Boël. Jetzt ordnet ein Gericht den Vaterschaftstest an.
Albert II. von Belgien
© Keystone

Hat Albert II. in einer Affäre Delphine Boël gezeugt?

Sie will es wissen. Die belgische Bildhauerin Delphine Boël behauptet seit Jahren, die leibliche Tochter des ehemaligen Königs Albert II., 84, zu sein. Sie soll aus einer Affäre mit Baronin Sybille de Sélys Longchamps stammen. Jetzt erreichte die 50-Jährige vor einem Gericht, dass der ehemalige Regent zum Vaterschaftstest antraben muss. Das bestätigen beteiligte Anwälte gegenüber der Nachrichtenagentur «Belga».

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Für den alt König ist das ein Rückschlag. Bisher wehrte er sich juristisch erfolgreich gegen einen DNA-Test. Dabei zeigte er sich schon 1999 reuig und gestand dem Volk, dass seine Ehe lange Jahre durch eine Krise ging. Doch konkreter wurde er nicht, Boël anerkannte er nie als Tochter.

Delphine Boël
© imago/Belga

Delphine Boël will die Tochter von Albert II. sein.

Nun aber, da das Gericht festhält, dass Jacques Boël definitiv nicht der leibliche Vater der Bildhauerin ist, kommt Albert II. wieder infrage. Der ehemalige König kann sich gegen einen DNA-Test noch beim obersten Gericht des Landes wehren.

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