American Music Awards Ein Pferd & viel nackte Haut an der Verleihung

Was, wenn man die Palette der kuriosesten Outfits und Posen schon durch hat? Man greift zum Tier! Lady Gaga machts vor und ritt auf einem Plastik-Schimmel über den Roten Teppich der American Music Awards. Ihre Kollegen setzten derweil auf Altbewährtes: wenig Stoff. SI online fasst die Highlights der Preisverleihung zusammen und verrät, wer gewonnen hat. 

Sehen und gesehen werden, lautet die Maxime. Und wie lenkt Frau am besten die Blicke auf sich? Klar - mit viel nackter Haut. Gleich mehrere Künstlerinnen nahmen sich das am Sonntag bei den 41. American Music Awards zu Herzen und sorgten in transparenten und knappen Kleidchen für die Hingucker des Abends. Allen voran Rihanna, 25: mit schwarzem Spitzen-Rock von Jean Paul Gaultier, trägerlosem Bustier und bauchfrei. Dabei hätte es die Popsängerin ja nicht mal nötig gehabt: Dank Preis als beste Sängerin und Ehren-Auszeichnung als Ikone machte sie auch so von sich reden. «Ich kann nicht glauben, dass ich mit 25 schon einen Ikonen-Award bekomme», sagte sie bei der Verleihung. «Es nur auszusprechen, ist schon merkwürdig.» Nur eine Dame räumte noch mehr Awards ab als Rihanna: Taylor Swift, 23. Für sie gabs gleich vier Auszeichnungen - so viele, dass sie die zierliche Sängerin kaum aufs Mal halten konnte.

Eine Sängerin heimste zwar keinen Preis ein, schoss aber trotzdem den Vogel ab. Beziehungsweise das Pferd: Lady Gaga, 27, kam als Elfe in lavendelfarbener Versace-Robe auf den Roten Teppich - hoch zu Ross, auf dem Rücken eines Schimmels. Zwei Menschen steckten unter dem Kostüm und trugen die Künstlerin in die Halle. Und Lady Gagas Bühnenauftritt mit R. Kelly war nicht minder extravagant: Die beiden mimten Marilyn Monroe und John F. Kennedy und vergnügten sich auf dem Pult des Oval Office - nur einen Tag nach dem 50. Todestag des einstigen amerikansichen Präsidenten. Doch die Kritik, die laut wurde, dürfte Lady Gaga kalt lassen. Wer sonst schon alle kuriosen Auftritte durch hat, muss halt auf die Pauke hauen. Da reichen auch leichtbekleidete Auftritte nicht mehr.

Die Preisträger des Abends
Künstler des Jahres: Taylor Swift
Bester Sänger Pop/Rock: Justin Timberlake
Beste Sängerin Pop/Rock: Taylor Swift
Beste Band Pop/Rock: One Direction
Bestes Album Pop/Rock: One Direction «Take me Home»
Bester Sänger Soul-/R'n'B: Justin Timberlake
Beste Sängerin Soul/R'n'B: Rihanna
Bestes Album Soul/R&B: Justin Timberlake «The 20/20 Experience»
Bester Künstler Hip-Hop: Macklemore&Ryan Lewis
Bestes Hip-Hop-Album: Macklemore&Ryan Lewis «The Heist»
Bester Sänger Country: Luke Bryan
Beste Sängerin Country: Taylor Swift
Beste Band Country: Lady Antebellum
Bestes Country-Album: Taylor Swift «Red»
Bester Künstler Alternativ: Imagine Dragons
Bester Künstler Latin: Marc Anthony
Bester Newcomer: Ariana Grande
Lied des Jahres: «Cruise» von Florida Georgia Line feat. Nelly
Bester Dance-Act: Avicii
Bester zeitgenössischer Künstler: Maroon 5
Bester Soundtrack: «Pitch Perfect»
Am meisten inspirierender Künstler: Matthew West
Ehrenpreis: Rihanna
 

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