Was macht eigentlich... ...Arabella Kiesbauer?

Für ihre Familie stellte sie ihre Karriere hinten an, doch nun will Arabella Kiesbauer den Schritt zurück ins Fernsehen wagen. SI online hat für Sie zusammengefasst, was die Moderatorin in den vergangenen Jahren getan hat.

Sie war 20 Jahre lang die Talkqueen des deutschen Fernsehens, zog sich im Jahr 2010 aus dem TV-Business zurück und kümmerte sich fortan um ihre Kinder. Nun meldet sich Arabella Kiesbauer, 42, im österreichischen Rundfunk zurück.

2012: COMEBACK ALS TV-MODERATORIN
Am 19. Mai 2012 steht die Moderatorin neben Alfons Haider und Mirjam Weichelbraun wieder live vor der Kamera - für den «Life Ball 2012». «Ich freue mich darauf, Teil dieses Charity-Events zu sein und mit meinen Talkgästen über ihre ganz persönlichen Life-Ball-Erinnerungen zu sprechen», sagt Arabella Kiesbauer gegenüber News.at. Auf dem Rathausplatz lässt die Moderatorin mit den prominenten Gästen die vergangenen 20 Jahre des Life Balls Revue passieren. Nach vier Jahren steht die Deutsch-Österreicherin mit afrikanischen Wurzeln zum ersten Mal wieder vor der Kamera - zum Comeback überredet hat sie die neue ORF-Direktorin Kathrin Zechner. Und auch weitere Projekte könne sich Kiesbauer vorstellen, wie sie dem «Kurier» verrät. Aber «in der Präsenz, in der ich einmal im Fernsehen zu sehen war, werde ich sicher nicht mehr auftauchen», fügt die Moderatorin an - denn ihre Familie hat für sie Priorität.

2009-2011: RÜCKZUG INS PRIVATLEBEN
Arabella Kiesbauer geniesst die Mutterschaft in vollen Zügen. Im Interview mit der Zeitschrift «WOMAN» verrät sie im September 2011: «Ich habe früher bis zum Anschlag gearbeitet und mehr Zeit auf Flughäfen verbracht als zu Hause. Was nutzt einem der ganze Erfolg und das Geld, wenn man keine Zeit mehr für Familie, Freunde, Hobbys und die Erfüllung seiner privaten Träume hat?» Sie sei sehr dankbar, dass ihr das Leben ihre zwei Kinder geschenkt habe. Obwohl sie sich für ihren Nachwuchs und ihren Mann aus dem Showbusiness zurückgezogen hat, prüft sie jede Anfrage - es könnte ja was Spannendes dabei sein.

Am 19. Dezember 2010 bringt Kiesbauer ihr zweites Kind zur Welt. Die Geburt von Söhnchen Neo sei problemlos verlaufen, erzählt sie. 2009 kürt die Moderatorin zum letzten Mal den Gewinner der österreichischen Castingshow «Starmania» bei ORF.

2006-2008: AUFARBEITUNG DER VERGANGENHEIT
Am 2. Dezember 2007 erblickt ihre erste Tochter Nika Asereba das Licht der Welt. Im Herbst desselben Jahres veröffentlicht Arabella Kiesbauer ihr drittes Buch mit dem Titel «Mein afrikanisches Herz». Dafür begibt sie sich auf Spurensuche, entdeckt ihre afrikanischen Wurzeln und lernt sowohl ihre Familie als auch das Land Ghana kennen.

Von Januar 2006 bis Januar 2007 moderiert Kiesbauer eine gesellschaftspolitische Late-Night-Show beim Deutschen Privatsender N24.

2003-2005: AUSHÄNGESCHILD DES WIENER OPERNBALLS
Nach dem Aus ihrer Talkshow «Arabella» im Jahr 2004 spricht die Moderatorin mit dem Magazin «Der Spiegel» über ihre Zunkunft. Zehn Jahre Talkshow seien genug. «Ich habe den Nachmittagstalk geprägt, der Nachmittagstalk hat die 90er-Jahre geprägt, aber jetzt haben wir 2004, und da ist ein anderer Trend angesagt.» Nach 2700 Sendungen und über 30'000 Gästen habe sie genug gesagt.

Geplant ist ein Folgeformat, in dem die Moderatorin Laienschauspielern Geständnisse entlockt. ProSieben beendet die Zusammenarbeit mit Arabella Kiesbauer aber überraschend, nachdem sie verlautbaren lässt, dass das Konzept der Sendung «Das Geständnis» für sie nicht vertretbar sei.

Im November desselben Jahres heiratet Arabella Kiesbauer ihren Freund Florens Eblinger, 37. 2003 führt sie das TV-Publikum zum ersten Mal durch den Wiener Opernball - bis 2006 ist sie dessen Aushängeschild.

1994-2002: KARRIEREHÖHEPUNKT MIT EIGENER TALKSHOW
Ab 2002 steht Arabella Kiesbauer jährlich für die Livesendungen der Castingshow «Starmania» vor der Kamera. Neben ihrer Nachmittags-Talkshow «Arabella» moderiert sie ab Oktober 2000 die Abendshow «Arabella sucht». Gegenüber der Zeitschrift «Der Spiegel» erklärt die Moderatorin das Konzept der Sendung. In der Show gehe es um vermisste Personen, dabei wolle sie Hilfestellung geben, «wenn Menschen nicht weiterkommen». 1996 ist sie in einer Nebenrolle im Film «Das Superweib» zu sehen.

1995 wird im Rahmen einer rassistisch motivierten Anschlagserie ein Briefbombenattentat auf die Moderatorin verübt - dabei wird eine Assisentin verletzt. Kurz zuvor lässt Arabella Kiesbauer für die Juli-Ausgabe des «Playboy»-Magazins die Hüllen fallen. Sie habe ihre sinnliche Seite vor der Kamera ausleben wollen, erklärt sie damals.

1994 startet die Moderatorin durch - mit ihrer eigenen Talkshow «Arabella». Des Weiteren veröffentlicht sie eine CD mit dem Titel «Number One».

1987-1993: ERSTE SCHRITTE ALS MODERATORIN
Von 1990 bis 1991 moderiert Arabella Kiesbauer die 3Sat-Städteserie «Inter-City». Im selben Jahr steht sie für den deutschen Privatsender ProSieben erstmals vor der Kamera - für das Magazin «Rund um Hollywood». 1987 sammelt sie mit 18 Jahren erste Erfahrungen im TV-Business und führt durch die ORF-Judgendsendung «X-Large».

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