Schweizer Fans nach Terroranschlag unter Schock «Lass dich nicht unterkriegen, Ariana!»

Die drei besten Freundinnen Gioia, Aline und Anisa verbindet ihre grosse Liebe zu Ariana Grande. Nach dem Terroranschlag am Montag in Manchester wollen die Mädchen ihrem Vorbild Mut machen - und sich selber nicht von der Angst lähmen lassen.
Ariana-Grande-Fans Gioia, Aline, Anisa aus Thalwil, ZH
© Joseph Khakshouri

Die Freundinnen Anisa, Aline und Gioia (von links nach rechts) gehören zu den grössten Ariana-Grande-Fans der Schweiz.

Der Schock sitzt ihnen tief in den Knochen. «Wir haben uns so gewünscht, am Ariana-Grande-Konzert am 5. Juni im Zürcher Hallenstadion dabei zu sein», sagen Gioia, Aline und Anisa unisono. Die Freundinnen können immer noch nicht fassen, dass es an Grandes Konzert am Montagabend in Manchester zu einem Terroranschlag gekommen ist. Anisa gibt das aktuelle Weltgeschehen zu denken. Zurzeit sind ihre Gedanken nicht nur bei ihrem grossen Vorbild, sondern auch bei den verletzen und vermissten Teenagern. «Ich hoffe sehr, dass nicht noch mehr unschuldige Menschen sterben müssen.»

Gemeinsam gegen den Terror

Dass Ariana, 23, nun die ganze Tour bis auf weiteres abgesagt hat, bricht den 12-jährigen Fans das Herz. «Ich kann die Entscheidung aber gut verstehen», sagt Gioia. Die Schülerin hofft dennoch sehr, dass ihr Lieblingsstar weiterkämpft. Hätte sie die Möglichkeit, ein paar persönliche Worte an Ariana zu richten, würde sie sich für folgende entscheiden: «Lass dich nicht unterkriegen, Ariana. Steht auf, lebe deinen Traum weiter, du bist die Beste!»

Ariana Grande Dangerous Woman Tour Opener
© Getty

Ariana Grande bei ihrem Tourauftakt am 3. Februar 2017 in Phoenix.

In einer Sache sind sich alle drei Mädchen einig. Sie wollen gemeinsam stark sein. Für die Musik und gegen den Terror. Sollte Grande irgendwann wieder in Zürich spielen, wollen die drei Schülerinnen zusammen ans Konzert. «Ich wäre ganz aufmerksam. Ich würde nach dem Auftritt auf keinen Fall hysterisch rausrennen, ich würde mich vorsichtig verhalten», sagt Aline. Von der Angst und den Terroristen will sie sich auf keinen Fall lähmen lassen.

Ein bisschen Sicherheit in der Schweiz

Ins gleiche Horn blasen Gioia und Anisa. «Bis jetzt ist in der Schweiz zum Glück ja noch nichts passiert», resümiert Gioia. «Das gibt mir zumindest ein bisschen Sicherheit. Aber natürlich macht man sich Gedanken und fragt sich, ob bei uns auch so etwas Schlimmes passieren könnte

Anisa, Gioa und Aline, Ariana-Grande-Fans aus Thalwil, ZH
© Joseph Khakshouri

Wollen gemeinsam für die Musik und gegen den Terror einstehen: Gioia, Anisa und Aline (von links nach rechts).

Ihrem grossen Idol Ariana wünschen die Fangirls, dass sie schnell wieder auf die Beine kommt und die Kraft findet, den Weg zurück auf die Bühne auf sich zu nehmen und ab sofort noch etwas mehr auf Sicherheitsvorkehrungen zu achten - auch auf die eigenen: «Wir brauchen dich, Ariana! Was würden wir ohne unser grösstes Vorbild nur machen?!» 

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