Abgeblitzt Auch die Stars müssen Körbe einstecken

Nur weil man Russell Brand, Robbie Williams oder Jake Gyllenhaal heisst, bedeutet das nicht, dass jeder Flirt erfolgreich verläuft. SI online zeigt, welche Berühmtheiten bei Anbaggerversuchen versagt haben.

Berühmtheiten haben keine Probleme, an andere Stars heranzukommen? Von wegen! Wer selbst mehrere Villen oder teure Autos besitzt ist schwer beeindruckbar. Schon viele grosse Namen, die wahrscheinlich hohe Chancen auf dem Single-Markt hätten, bissen bei ihren «Kollegen» auf Granit. Flirten will schliesslich gelernt sein, und die Chemie muss auch unter Prominenten stimmen.

Hätten Stars wie Taylor Swift, Will Ferrell, Paris Hilton oder Ashton Kutcher diese Regeln befolgt, sähen die berühmten Paare heute vielleicht ganz anders aus:

REGEL 1: DER GUTE RUF
Wer sich regelmässig und wahllos verabredet, kommt beim anderen Geschlecht nicht besonders gut an. Ein gutes Beispiel ist Serien-Daterin Taylor Swift. Sie hatte schon so viele Männer-Geschichten, dass ihr Ruf inzwischen darunter leidet. Dies bekam sie vor Kurzem von der Kleidermarke «Abercrombie & Fitch» zu spüren, die T-Shirts im Verkauf hatten mit der Aufschrift «More boyfriends than t.s.». Nur dank Protesten ihrer Fans wurden die Shirts aus dem Handel zurückgezogen. Auch Leonardo DiCaprio muss auf sein Image achten. Er hat schon so viele Models gedatet, dass er kürzlich von Cara Delevingne abgewiesen wurde - sie wollte nicht bloss eine weitere Nummer in seiner «Liste» werden. Kluges Mädchen.

REGEL 2: NICHT DEN FREUND / DIE FREUNDIN VORSCHICKEN
Immer wieder ist Schüchternheit ein grosses Problem. Selbst bei Stars. Wer Kollegen vorschickt, um den potenziellen Partner anzubaggern, kommt nicht gut an. Auch hier hat Taylor Swift ein gutes Beispiel geliefert, wie man es nicht machen sollte. Sie hat ihre Freundin Jennifer Lawrence gebeten, Schauspieler Bradley Cooper ein Date vorzuschlagen. Er lehnte höflich ab. Dies übrigens wegen Regeln 1 und 2.

REGEL 3: PERSÖNLICHES GESPRÄCH
Es zeugt nicht gerade von Männlichkeit, wenn man per E-Mail, SMS oder Telefon um das erste Date bittet. Ganz besonders dann nicht, wenn man sich die Kontaktdaten ohne Einverständnis erschlichen hat. Jessica Simpson war jedenfalls schockiert, als sie plötzlich per Anruf von Jack Nicholson, dem sie zuvor nie begegnet war, eingeladen wurde.

REGEL 4: SELBSTBEWUSST BLEIBEN
Wer schon den Mut aufbringt, sein Gegenüber anzusprechen, sollte sich seiner Werte bewusst sein. Es gibt nichts unattraktiveres als ein nervös herumstammelnder Flirtpartner. Vielleicht war dies auch das Problem von Will Ferrell. Als er Hollywood-Beauty Kate Winslet ansprechen wollte, kam keine Reaktion von ihr zurück. «Sie hat mich entweder nicht gehört oder ignoriert», so der Schauspieler.

REGEL 5: NICHT ZU VIEL HAUT ZEIGEN
Wer direkt in die Offensive geht und dem Flirt-Partner die Brüste ins Gesicht hält, wirkt billig. Diesen Fehler machte Paris Hilton bei Fussballer Christiano Ronaldo. Ihn beeindruckte das nur wenig, er drehte ihr den Rücken zu.

REGEL 6: NICHT ZU AUFDRINGLICH WERDEN
Oftmals versucht man mit aller Kraft, das Gegenüber zu beeindrucken oder zum Lachen zu bringen. Und je mehr sich die andere Person abwendet, umso stärker hat man das Gefühl, überzeugen zu müssen. Es ist besser, sich in Zurückhaltung zu üben. Lieber geheimnisvoll bleiben und nicht mit der Tür ins Haus fallen. Diese Methode hätte vielleicht besser funktioniert bei Jennifer Aniston. Die Schauspielerin stieg bei den «MTV Music Awards» absolut nicht auf die penetranten Anmachversuche von Russell Brand ein und empfand ihn als unheimlich.

REGEL 7: SICH NICHT IN BEZIEHUNGEN EINMISCHEN
Die letzte und wichtigste Regel lautet: Nur Singles angraben! Erstens hat dies mit Respekt zu tun, und zweitens kassieren Sie sowieso in 90 Prozent der Fälle eine Abfuhr. Dies erging auch Russell Brand nicht anders, als er Mila Kunis verführen wollte. Sie war zu diesem Zeitpunkt mit Macaulay Culkin liiert. Brand habe ihn nach seinem Anbagger-Versuch am gemeinsamen Filmset getroffen und stänkerte: «Der sieht aus wie ein geschorenes Pferd». Ebenso blitzte Robbie Williams bei Michelle Hunziker ab, die damals bereits vergeben war. Sie gab allerdings zu, dass sie den britischen Sänger in Betracht gezogen hätte, wäre sie Single gewesen. Der Einzige, der sich in dieser Situation einigermassen richtig verhalten hat, war Ashton Kutcher: Er wollte aufgrund einer Wette mit Jennifer Aniston ausgehen. Deswegen fragte er ihren damaligen Mann Brad Pitt um Erlaubnis, der ihm amüsiert grünes Licht gab. Jennifer hingegen winkte dankend ab, und der Schaupieler verlor die Wette. Dafür ist er inzwischen mit der «Friends»-Darstellerin gut befreundet.

 

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