Malia Obama Die Präsidenten-Tochter ist der Star in New York

Stars gehören in New York zum Stadtbild. Könnte man meinen. Bei Malia Obama, der ältesten Tochter von Barack Obama, ist das anders. Ihretwegen ist die City aus dem Häuschen.
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© Keystone

Die New Yorker bezeichnen Malia schon als Trendsetterin. Der CEO eines Kleiderlabels kennt auch den Grund: «Sie strahlt Stärke aus und ist wunderschön, genau wie ihre Mutter.»

Malia Obama verbringt ihren Sommer in New York - nicht nur zum Vergnügen. Dort macht die 17-Jährige ein Praktikum am Set der US-TV-Serie «Girls» und begeistert seither die ganze Stadt. Die «New York Post» schreibt gar: «New York ist besessen von Malia!»

Die US-Ausgabe der britischen «Daily Mail» hat Malias Stationen auf einer Karte festgehalten. Wo war sie am 2. Juli, wo am 21. Juli? Jetzt wissen wir es:


Wieso sind die New Yorker aber derart begeistert von Malia Obama? Im Gegensatz zu den Töchtern von Obamas Vorgängern George W. Bush und Bill Clinton sei Malia sehr bodenständig. Klar, wenn Papa in der Stadt ist, dann darfs auch mal ein schickes Restaurant sein. Aber sobald sie alleine unterwegs ist, liebt sie es möglichst einfach und geht mit Freunden in einem kleinen Café essen. Und wo immer sie auftaucht, werden Fotos geschossen.


So normal wie ihr Alltag tönt, ist er allerdings doch nicht. Die älteste Tochter von Barack, 53, und Michelle, 51, Obama hat stets Sicherheitspersonal um sich herum. Ronald Kessler, Autor des Buches «The First Family Detail: Secret Service Agents Reveal the Hidden Lives of the Presidents» weiss: «Es ist üblich, dass vier Agenten sie rund um die Uhr begleiten.» Zwei weitere würden sie aus etwas Distanz im Auge behalten. «Wenn sie ausgeht, dann reserviert sie häufig einen Tisch unter falschen Namen. Das Security-Personal überprüft dann die Angestellten, beobachtet das Mädchen von einem anderen Tisch aus und wirft auch ein Auge auf das Essen, das in der Küche zubereitet wird.» Nichts soll dem Zufall überlassen werden. Darum ist auch U-Bahn-Fahren tabu. Das Risiko wäre schlichtweg zu gross.

Ihr «Girls»-Praktikum ist begrenzt. Ende des Sommers wird Malia Obama wieder daheim in Washington die Schulbank drücken. Doch die New Yorker dürfen hoffen, dass ihr Shooting-Star bald wieder zurückkommt. Anfang des Jahres schaute sie sich mit ihrer Mutter die New York University und die Columbia University an. Malias Wunsch-Studienrichtung ist das Film-Business, in das sie schon vor einem Jahr hineinschnuppern durfte, als sie Produktionsassistentin bei einer von Steven Spielberg produzierten Serie war.

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