Die Becker-Frauen innig wie nie Lilly: «Ich liebe Barbara und sie liebt mich»

Während der (Ex-)Mann an den Australian Open arbeitete, vergnügten sich Lilly und Barbara Becker gemeinsam in München. Im legendären «P1» liessen es die Damen krachen - zur Musik von Sohn Noah.
Lilly und Barbara Becker im P1 München
© via Instagram.com

Privater Schnappschuss fürs Familienalbum: Lilly und Barbara Becker verstehen sich blendend.

Sie sehen aus wie beste Freundinnen, die zusammen Spass haben. Kleines Detail: Lilly Becker, 38, ist die Nachfolgerin von Barbara Becker, 48. Oder andersrum: Lilly ist die aktuelle Frau an Boris Beckers, 47, Seite, Barbara seine Verflossene. Aber das scheint die zwei Frauen nicht davon abzuhalten, gemeinsam auf den Putz zu hauen. So geschehen am Samstag im legendären Münchner Club «P1», wo Barbaras und Boris' gemeinsamer Sohn Noah als DJ auflegte und seinen 21. Geburtstag feierte. Während sich Boris mit seinem Tennis-Schützling Novak Djokovic, 27, an den Australien Open aufs Finale vorbereitete, feierte seine Familie ohne ihn in der Heimat. Angeblich bis fünf Uhr in der Früh.

Laut Augenzeugen sollen sich die zwei Frauen herzlich begrüsst haben und sich in die Arme gefallen sein, schreibt die «Bild»-Zeitung. Und Barbara Becker bestätigte: «Zwischen uns ist es klasse. Nach 14 Jahren hat sich alles eingespielt.» Lilly Becker setzt noch einen drauf: «Ich liebe Barbara und sie liebt mich. Ich liebe ihre Kinder und sie meinen Sohn!»

Was ist das Geheimnis dieser Vorzeige-Patchworkfamilie? «Auch bei uns gab es Ecken und Kanten», relativiert Barbara Becker im Interview mit der «Bild am Sonntag». «Das wichtigste ist, nichts persönlich oder sich selbst zu wichtig zu nehmen. Das Ego muss da raus. Ego ist das wahre Patchwork-Gift.» Es habe gedauert, bis sie herausgefunden hätten, wie es am besten funktioniere. Heute würden sie das Erfolgsrezept kennen: «Eine kurze Kommunikation mit wer, wann, wie, wo und was.»

Dass Barbara Becker derzeit keinen Partner an ihrer Seite hat, stört sie indes nicht. «Ich fühle mich ohne sauwohl. Männer kommen, wenn es passt, und wenn nicht, dann gehen die auch schnell wieder», ist sie sich sicher. Dennoch könne auch sie sich vorstellen, irgendwann einmal wieder zu heiraten. Denn es sei toll, sagen zu können: «Das ist mein Mann.» Und: «Die Feste sind toll. Ich mag die Idee nach wie vor und glaube noch an die Ehe.»

Boris Becker und Novak Djokovic nach Sieg Australian Open 2015
© Keystone

Erfolg auf der ganzen Linie: Boris Becker feierte am Sonntag den Sieg von Novak Djokovic an den Australian Open. Auch privat läufts rund.

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