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Schauspielerinnen ganz in Schwarz an den Golden Globes

Darum kam Model Barbara Meier doch im farbigen Kleid

Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Harvey Weinstein, Kevin Spacey & Co. erschien die Schauspiel-Elite ganz in Schwarz zu den Golden Globes. Mit ihrem bunten Blumenkleid missachtete Model Barbara Meier den Dresscode. Auf Instagram erklärt die «Germany's next Topmodel»-Gewinnerin ihre Gründe.

Barbara Meier Golden Globes Verleihung 2018

Barbara Meier gewann die zweite Staffel von «Germany's next Topmodel».

Steve Granitz/Wirelmage

Stars wie Meryl Streep, 68, Reese Witherspoon, 41, Eva Longoria, 42, Emma Stone, 29 und Natalie Portman, 36 hatten mit der Kampagne «Time's up» zum Kampf gegen Sexismus aufgerufen. Als Zeichen der Solidarität erschienen die Schauspielerinnen letzten Sonntag ganz in Schwarz zur 75. Golden-Globes-Verleihung. Nicht so Model Barbara Meier, 31. Die ehemalige «Germany's next Topmodel»-Gewinnerin wählte aus persönlicher Überzeugung eine farbenfrohe Robe.

In einem langen Text auf Instagram versichert die Deutsche zunächst, dass sie die Initiative wichtig finde. Trotzdem empfindet das Model den Dresscode als den falschen Weg: «Wenn wir wollen, dass heute die Golden Globes der starken Frauen sind, die für ihre Rechte kämpfen, ist es in meinen Augen der falsche Weg, sich nicht mehr körperbetont anzuziehen und uns die Freude am Ausdruck unserer Persönlichkeit durch Mode zu nehmen.»

«In meinen Augen ein Rückschritt»

Die Frauen hätten sich diese Freiheit lange erkämpft, dass sie heute tragen könnten, was sie möchten und es auch in Ordnung sei, sich sexy zu kleiden, schreibt die schöne Rothaarige weiter. «Wenn wir das einschränken, weil sich einige Männer nicht unter Kontrolle haben, ist das in meinen Augen ein Rückschritt», so Meier.

Demnach hatte die Wahl ihres farbenfrohen und funkelnden Kleides eine ganz bestimmte Bedeutung: «Das symbolisiert in meinen Augen unsere Freiheit und neue Stärke.»

Das Thema sexuelle Belästigung muss ein Thema bleiben

Abschliessend erklärt sie ihre Haltung zur me-too-Bewegung: «Viele schreckliche Dinge sind passiert und dürfen sich nie wieder wiederholen! Und wir sollten das immer wieder und direkt ansprechen und aufklären!» 

Von Sarah Huber am 9. Januar 2018