Herzogin Catherine Bei ihrem Porträt scheiden sich die Geister

Gemein! Kaum hängt das erste offizielle Ölgemälde von Herzogin Catherine, wird es mit Spott und Häme überschüttet.

Sie wirkt auf dem Gemälde müde, alt und aufgedunsen. Doch Herzogin Catherine stört beim Anblick nichts dergleichen. «Es ist ein unglaubliches Bild. Es ist grossartig», lobt die 31-Jährige das Werk des Malers Paul Emsley bei der Enthüllung am Freitag in der National Portrait Gallery in London. Auch Prinz William, 30, tut entzückt und hat nichts an dem Konterfei seiner schwangeren Gattin auszusetzen. Er urteilt kurz und beinahe sprachlos: «Es ist wunderschön. Absolut wunderschön.»

Dieser Ansicht sind aber längst nicht alle. Der «Guardian» beispielsweise vergleicht Kates Premieren-Porträt mit einen Vampir. In ihrem Kunst-Blog fragt Charlotte Higgins: «Wie kam es, dass Kate in etwas Unerfreuliches von ‹Twilight› verwandelt wurde?» Das Bild sei verwaschen, Kate hätte schwere Augenlider und angedeutete Reisszähne. Was hätte den schottischen Maler da bloss geritten? Emsley sei nämlich ein viel besserer Künstler, als dieses Werk vermuten lasse, schreibt die Bloggerin.

Robin Simon, Kunstkritiker und Herausgeber des «British Art Journal» hat ebenfalls eine klare Meinung zu dem Bild, wie er gegenüber «Daily Mail» unverblümt zugibt : «Zum Glück sieht die Herzogin von Cambridge in Wirklichkeit nicht so aus. Es tut mir wirklich leid sagen zu müssen, dass dieses Porträt missraten ist.» David Lee schliesst sich seinem Berufskollegen an. «Das ist das wohl farbloseste königliche Porträt seit Menschengedenken», urteilt der Herausgeber des Magazines «Art Review».

 

Auch interessant