Jennifer Garner & Beyoncé Sie kämpfen für Frauen in Führungspositionen

Noch immer gibt es weniger Frauen als Männer in Chefetagen. Stars wie Beyoncé und Jennifer Garner sind der Meinung, dass das weibliche Geschlecht mehr Ehrgeiz zeigen und sich von der dominanten Männerwelt nicht unterkriegen lassen sollte. Deswegen treten sie - gemeinsam mit weiteren Protagonisten - in einem Video auf.
Jennifer Garner & Beyoncé kämpfen für Frauen in Führungspositionen
© Dukas / Getty Images

Jennifer Garner hat zwei Töchter, Beyoncé eine. Gemeinsam machen sie sich für Mädchen stark.

Bereits in der Schule fange es schon an: Ehrgeizige Jungs werden gelobt, Mädchen hingegen bekommen in Amerika nicht selten den Ausdruck «bossy» zu hören. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Begriff so viel wie «herrisch». Das sei ein Schimpfwort, das vor allem beim weiblichen Geschlecht eingesetzt werde. Eine Kampagne der Organisation LeanIn.org soll nun dafür sorgen, dass dieser Ausdruck nicht mehr verwendet wird. Dafür setzen sich auch hochkarätige Stars wie Jennifer Garner, 41, und Beyoncé, 32, ein.

In einem Video äussern sie sich dazu, dass Frauen viel weniger an Führungspositionen interessiert seien. Und das aus dem Grund, weil ihnen schon früh eingetrichtert würde, dass Männer in solchen Jobs einfach lieber gesehen seien. Nicht nur die beiden Stars, sondern eine ganze Reihe von Personen - unter anderem auch «Glee»-Darstellerin Jane Lynch, 53, und Designerin Diane von Fürstenberg, 67, - möchten junge Frauen ermutigen, sich davon nicht einschüchtern zu lassen.

«Ein Etikett aufgedrückt zu bekommen hat viel Einfluss», sagt Garner im Kurzfilm. Und Beyoncé bringt es auf den Punkt: «Sei mutig. Sei Du selbst. Ich bin nicht bossy. Ich bin der Boss». Auf Twitter kursiert zudem der Hashtag «#banbossy», da die Organisation von Geschäftsfrau Sheryl Sandberg und «Girls Scouts USA» dieses Wort am liebsten komplett streichen würde. Es gibt verschiedenste bekannte Persönlichkeiten, die mit ihrem Gesicht für den Hashtag werben. So zum Beispiel Victoria Beckham, 39, die dazu schreibt: «Es provoziert, dass ein Mann mit Ehrgeiz als Führungskraft betitelt wird, während eine Frau in derselben Situation als bossy gilt.» Und Topmodel Karlie Kloss, 21, schreibt: «Sei mutig. Sei der Boss.»

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