Brad Pitt «Er wollte sein Gesicht in meinen Schritt stecken»

An der «Maleficent»-Premiere seiner Partnerin Angelina Jolie kams zum Eklat: Der ukrainische Comedian Vitalii Sediuk - auch bekannt als Schreck vom Roten Teppich oder «Promi-Grapscher» - attackierte Brad Pitt. Jetzt äussert sich der Hollywood-Star erstmals zum Angriff.

Will Smith, 45, musste schon seine Spässchen ertragen. Bradley Cooper, 39, und Leonardo DiCaprio, 39, ebenso. Und zuletzt wollte er gar einer Frau unter den Rock: Am Filmfestival Cannes schlüpfte Vitalii Sediuk, 24, America Ferrera, 30, unters Kleid. Wo der ukrainische Comedian und Journalist auftaucht, müssen die Stars in Deckung gehen.

Am vergangenen Mittwoch musste nun Brad Pitt, 50, dran glauben. Und es dürften Schreckenssekunden für ihn gewesen sein: Der Schauspieler begleitete seine Liebste Angelina Jolie, 38, an die Premiere ihres neuen Films «Maleficent» in Los Angeles, als er plötzlich vom «Promi-Grapscher», wie Vitalii auch genannt wird, attackiert wurde. Nachdem der Vorfall weltweit für Schlagzeilen sorgte, schildert Pitt den Ablauf nun gleich selbst: «Ich war dabei, das Autogramme schreiben zu beenden, als ich aus dem Augenwinkel jemanden über die Absperrung in meine Richtung kommen sah», teilt er in einem offiziellen Statement mit, das «People» vorliegt. «Ich ging einen Schritt zurück, aber der Typ hielt sich an meinem Revers fest. Ich habe nach unten geschaut und der Spinner versuchte sein Gesicht in meinen Schritt zu stecken, deshalb habe ich ihm zweimal auf den Hinterkopf geschlagen - nicht zu stark, aber genug, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, weil er nicht losliess.»

Klingt unfassbar? Ist es nicht. Sediuk hatte einfach genau das mit Pitt vor, was er schon mit DiCaprio machte:

Vitalii Sediuk und Leonardo DiCaprio
© Getty Images

Oder mit Bradley Cooper:

Vitalii Sediuk und Bradley Cooper
© Getty Images

Dass Pitt umgekehrt auch Schläge von seinem Angreifer kassiert haben soll, verneint der Schauspieler. «Ich denke, dass er sich nur an irgendetwas festhalten wollte, weil die Männer bereits auf ihn gegangen waren, und er hat nach oben gelangt und meine Brille erwischt.» Der Hollywood-Star platziert in seinem Statement zudem einen Appell. Er habe nichts gegen Exhibitionisten. Aber: «Wenn der Typ weitermacht, wird er es für alle Fans, die die ganze Nacht auf ein Autogramm oder ein Selfie gewartet haben, verderben. Denn Leute werden misstrauischer, wenn sie einer Menschenmenge begegnen. Und er sollte wissen, wenn er noch einmal versucht einer Frau unter den Rock zu schauen, wird er platt gemacht.»

Dazu dürfte es gar nicht mehr kommen. Der «Promi-Schreck» wurde inzwischen nämlich vom Roten Teppich verbannt. Ein Gericht in Los Angeles hat Sediuk von allen Hollywood-Veranstaltungen ausgesperrt. Dabei wollte der ukrainische Komiker doch nur ein bisschen spielen... «Ich mache das aus Spass», verteidigt er sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP. Und er versichert: «Ich bin ein ganz normaler Typ. Ich bin nicht verrückt.»

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