Brigitte Macron spricht über ihren Besuch im Weissen Haus Melania Trump lebt wie im goldenen Käfig

Drei Tage waren die First Ladies aus Frankreich und den USA Seite an Seite. Nun spricht Brigitte Macron über ihre Kollegin Melania Trump, die ganz anders ist, als man denken würde. Dennoch tut Donald Trumps Frau ihr Leid.
Brigitte Macron über Melania Trump
© Getty Images

Melania Trump und Brigitte Macron haben den selben Humor.

Nach ihrem Staatsbesuch im Weissen Haus spricht die französische First Lady, 65, über die Frau an Donald Trumps, 71, Seite. Brigitte Macron plaudert aus dem Nähkästchen und äussert sich gegenüber französischen Medien zu ihren Eindrücken.

Die sonst nur schwer durchschaubare Melania Trump, 48, die stets eisern in die Kameras schaut, sei «ganz im Gegenteil äusserst amüsant». Gegenüber «Le Monde» sagte Emmanuel Macrons, 40, Frau ausserdem: «Wir haben den gleichen Sinn für Humor. Wir haben sehr viel zusammen gelacht.» Anscheinend unterschätzt man die Frau des US-Präsidenten, denn die Französin beschreibt sie als: «lieb, charmant, intelligent und sehr offen.»

Das steckt hinter der eisernen Miene der First Lady

Doch die ernste Miene von Melania ist nachvollziehbar. Die 65-jährige First Lady Frankreichs hat sogar Mitleid mit ihr. Melania lebe ihrer Meinung nach wie eine Gefangene im goldenen Käfig und sei viel eingeschränkter als sie selbst. «Sie kann nicht mal das Fenster öffnen. Geschweige denn aus dem Haus gehen. Ich gehe in Paris jeden Tag nach Draussen», erzählt die Frau des französischen Präsidenten, die nichts von den Sicherheitsvorkehrungen im Weissen Haus hält. 

Das Image von Melania Trump ist nach Brigitte Macrons Eindruck gewollt. «Sie ist jemand mit einer sehr starken Persönlichkeit, der sich aber Mühe gibt, das zu verstecken. Sie zeigt ihr Lachen viel seltener als ich.»

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