Bewegende Trauerrede für seinen Freund Hier nimmt Terence Hill Abschied von Bud Spencer

Es war kein tränenreicher Abschied - das hatte sich Bud Spencer, †86, nicht gewünscht. Stattdessen wurde an der Beerdigung des Schauspielers getanzt, gelacht und den unterhaltsamen Worten seines Freundes Terence Hill gelauscht. 
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© Dukas

Bud Spencer wurde in der Kirche Santa Maria in Rom verabschiedet.

«Es ist kein Tag für die Trauer nach einem Leben, das du uns geschenkt hast, Papa. Es ist ein Tag des Glücks, dass wir dich hatten.» Mit diesen Worten verabschiedete sich Bud Spencers Tochter am Donnerstag von ihrem geliebten Vater. Dieser war am 27. Juni im Alter von 86 Jahren gestorben. «Er hat nicht gelitten, er hatte uns alle bei sich und sein letztes Wort war Danke», sagte sein Sohn kurz danach. 

Die Trauerfeier für den Schauspieler fand in der Kirche Santa Maria in Rom statt. Familie und Freunde waren dabei, es wurde getanzt und gelacht - dies war Spencers ausdrücklicher Wunsch. Dazu passte auch die Rede seines langjährigen Film-Partners und engen Freundes, Terence Hill, 77, die der «Bild»-Zeitung vorliegt.

«Bud hat immer gesagt: Wir haben uns nie gestritten. Aber das hat er nicht nur einmal gesagt. Er hat es dreimal gesagt. Beim ersten Mal war es einfach nur eine Feststellung. Wir haben uns nie gestritten.› Beim zweiten Mal sagte er: ‹Wir haben uns nie gestritten› - als ob das was Besonderes wäre. Beim dritten Mal sagte er: Wir haben uns wirklich nie gestritten. Und wenn wir bei ihm zum Spaghetti-Essen eingeladen waren, die waren wirklich gut - seine berühmten Spaghetti mit Tomatensauce - Maria kochte diese Spaghetti - fing er wieder damit an! Mir war das ziemlich peinlich. Und nach ein paar Essen, wo das so ging, fiel mir auf, dass die Familie jedesmal die Augen verdrehte, in der Art: Nicht schon wieder diese alte Kamelle!. Es ist einfach so, dass wir uns respektieren und gern haben.»

Hill erzählte auch vom ersten Kennenlernen - bei einen Dreh in Spanien - und schloss mit den Worten über den Moment, als er von Spencers Tod erfuhr: «Und nach dem ersten Bedauern, der Verwirrung, ja auch dem Schmerz, habe ich auf einmal eine Ruhe verspürt, die ich mir nicht erklären konnte, ja auch eine Freude. Und da wurde mir klar, dass nichts zufällig passiert. Dass Bud das ewige Leben, die Freude schon hatte und ich weiss, dass, wenn ich ihm wieder begegnen werde, wenn er mir von Weitem entgegenkommt, in der Prärie, und seinen Sattel so hält - ich auf der anderen Seite - und wir uns sehen, dann weiss ich schon jetzt, was er mir sagen wird: Wir haben uns doch wirklich nie gestritten!›»

Bud Spencer und Terence Hill waren zwei wie Pech und Schwefel und so ertönte statt Trauermusik auch die Titelmusik zum gleichnamigen Film: 

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