Unbezahlte Bussen von über 10 000 Euro Boris Becker muss seinen Maserati abgeben!

Seine Pechsträhne will kein Ende nehmen. An der neusten Misere ist Boris Becker aber selber schuld. Weil er zahlreiche Strafzettel ignorierte, muss sich der Ex-Sportler jetzt von seinem Maserati trennen.

Vor drei Monaten ist publik geworden, dass Boris Becker, 49, pleite ist. Von ein bisschen Geldproblemen will sich Bobbele aber den Spass am Leben nicht vermiesen lassen. Statt über die Bücher zu gehen, führt Becker lieber seine Frau Lilly, 41, schick zum Essen aus.

Wer nun denkt, dass das Boris und Lilly zu Fuss zum Edel-Dinner unterwegs waren, irrt sich. Ohne seinen Maserati setzt Boris keinen Fuss vor die Türe. Setzte, beziehungsweise. Wieso Vergangenheitsform? Der Hersteller hat ihm das Luxusauto wieder entzogen. Das, nachdem Becker zu oft gebüsst wurde - und dann die Strafzettel auch noch unbezahlt liegen liess. 

Boris Becker und Lilly Becker am Oktoberfest 2017
© Getty Images

Boris Becker und seine Frau Lilly lachen die Pleitekrise am diesjährigen Oktoberfest weg.

Der Deal dauerte gerade mal ein halbes Jahr

Maserati Deutschland hatte mit Boris erst im Frühling einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Der Ex-Sportler bekam einen blauen Maserati Ghibli S zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug musste er auf Firmen-Events erscheinen. Fair enough, dürfte man meinen.

Boris Becker Maserati London
© Dukas

Aus der Traum: Im Juni fuhr Becker in London noch mit seinem blauen Maserati Ghibli S vor. Nun ist das Auto wieder weg.

Nun haben all die Bussen, die Becker in London bekommen hat, und die alle in Deutschland bei Maserati gelandet sind, für die frühzeitige Auflösung des Vertrages gesorgt. «Die Summe liegt über 10 000 Euro», sagt ein Maserati-Sprecher «bunte.de». «Wir haben Herrn Becker mehrfach gebeten, die Strafzettel zu begleichen. Leider bislang erfolglos.» Zwischenzeitlich hatte sich sogar ein Londoner Inkasso-Büro eingeschaltet, um das Geld einzutreiben. Boris Becker bestreitet jedoch jegliche Schulden-Vorwürfe. 

Maserati hat jetzt einen Anwalt eingeschalten

Für das Unternehmen Maserati sei die Situation «höchst unangenehm», lässt ein Sprecher verlauten. «Wir haben für Herrn Becker das Geld nun ausgelegt und warten auf seine Rückzahlung.» Bis jetzt lassen Becker die Forderungen anscheinend kalt. Der Maserati-Sprecher weiter: «Wir haben die Angelegenheit jetzt einem Anwalt übergeben. Es ist bedauerlich, dass die Zusammenarbeit so endet.»

Boris Becker bereut sein Buch
© Dukas

Kein Auto, kein Geld: Schlechte Zeiten für Boris Becker.

Auch interessant