Gwyneth Paltrow & Chris Martin Ist ihr Diät-Wahn schuld am Liebes-Aus?

Farblos, langweilig und essgestört: Gwyneth Paltrow wurde in den vergangenen Jahren mit vielen bösen Attributen betitelt. Und während sich die US-Schauspielerin nach der Trennung von ihrem Mann sicherlich wieder voll und ganz auf ihre einseitige Ernährung konzentrieren wird, erfreut sich Chris Martin garantiert an dem ein oder anderen saftigen Burger mit Pommes. 
Gwyneth Paltrow und Chris Martin beim Abendessen
© Dukas

Er isst, sie schaut zu: Ob dieses Bild für - beziehungsweise nun gegen - die Beziehung von Chris Martin und Gwyneth Paltrow spricht?

Die mageren Jahre sind für Chris Martin mit der Trennung von Gwyneth Paltrow definitiv vorbei. Am Dienstag haben der 37-jährige Coldplay-Sänger und die US-Schauspielerin überraschend ihre Trennung bekannt geben. Wirklich überraschend? Schliesslich wurde schon des Längeren über ein mögliches Beziehungs-Aus spekuliert. 

Auch stellten sich die Fans des Musikers immer wieder die Frage: Was findet Chris Martin bloss an der «Shakespeare in Love»-Darstellerin? Und: Wieso tut er sich ein streng veganes und glutenfreies Leben an? Unter dem Regime von Paltrow durfte der Musiker keine Nudeln mehr essen, für den kleinen Hunger zwischendurch servierte ihm seine Frau ausschliesslich Körnerfutter. Doch auch Apple, 9, und Moses, 7, waren ihrer makrobiotischen Ernährung unterworfen. Mit ihrer Aussage, dass Kohlenhydrate schlecht für ihre Kinder seien, setzte sie sich bei den Kritikern gehörig in die Nesseln. Ausserdem brachte ihr die Ernährungspredigten beim «Star Magazine» den unliebsamen Titel des meistgehassten Hollywoodstars - übrigens auch bei SI online - ein. 

Ein Titel, über den Paltrow im vergangenen Jahr sicherlich nicht lachen konnte. Sofern sie überhaupt ein Fünkchen Humor besitzt. Denn der bleibt bei all dem Diätwahn nämlich auf der Strecke. Kohlenhydrate kurbeln erwiesenermassen die Produktion von Serotonin an und das wiederum kontrolliert nun mal unsere gute Laune. Ein Mangel davon und Stimmungsschwankungen, Depressionen und miese Laune sind vorprogrammiert.

Na gut, wahrscheinlich war es von Anfang an nicht der Humor, mit dem «Gwynnie» punkten konnte. Chris Martin schwärmte von ihrer Schönheit - und die bringt natürlich vor allem in der «Maschinerie Hollywood» - Verzicht mit sich. Martin fiel durch seine schüchterne Art auf, die es wahrscheinlich in all den Jahren kein einziges Mal zugelassen hat, bei all dem Vogelfutter kräftig auf den Tisch zu hauen. Gerüchte über eine Beziehungskrise kursierten zwar immer mal wieder, doch wurden die jeweils als «Blödsinn» oder «absoluter Schwachsinn» abgetan. 

Im März 2013 wollte der Coldplay-Frontmann seinen ersten Schritt aus der damals neunjährigen Ehe wagen und mit seiner Band in ein Haus in Los Angeles einziehen, doch soll Paltrow gemäss Tmz.com den Deal damals zunichte gemacht haben. Dafür hat das Paar im vergangenen Monat ein riesiges 14-Millionen-Dollar-Anwesen in Malibu gekauft. Dort wolle Martin einen Teil seiner Zeit verbringen, damit er wenigstens seine Kinder regelmässig sehen könne. Denn etwas war von Anfang an klar, schreibt Stern.de: Paltrow wolle in Los Angeles bleiben. Die Heimat ihrer Mutter und vieler ihrer prominenten Freunde. Und nun auch teilweise die von Chris Martin, der sich mal wieder zu fügen hat.

Auch interessant