Christian Tews «Fragen Sie mich in ein paar Monaten wieder nach Frauen»

Im Fernsehen hat er als «Der Bachelor» nach der grossen Liebe gesucht. Und er dachte, sie in Katja Kühne gefunden zu haben. Nach nur fünf Monaten ist die Beziehung allerdings gescheitert. Jetzt will Christian Tews vorerst nichts mehr von Frauen wissen, sagt er im grossen Interview mit SI online. Wer dennoch sein Glück bei ihm versuchen will: am 31. Mai ist der Rosenkavalier in Wohlen zu Gast.
Christian Tews nach Trennung von Katja Kühne im Interview
© Getty Images

Christian Tews im Abseits: Mit so viel Medienrummel hätte er nicht gerechnet, sagt er nach seiner Teilnahme bei «Der Bachelor» in Deutschland.

SI online: Christian Tews, Sie kennen die Schweiz ja bereits. Angeblich hatten Sie mal etwas mit einer Zürcherin...
Christian Tews: Ich war noch nicht oft in der Schweiz, deswegen wird es langsam Zeit, mir Euer Land mal genauer anzuschauen. Von einer Affäre mit einer Zürcherin weiss ich jedoch nichts.

Wie geht es Ihnen nach der Trennung von Katja?
Es ist noch viel Gesprächsbedarf da. Wir wussten, dass uns eine Million Menschen bei der Trennung zusehen würde, daher war es doppelt schwierig. Und es nimmt mich auch mit. Auch wenn ich in der Öffentlichkeit eher kälter wirke. Aber ich bin nun mal der Mann, der den Starken spielen muss. Katja musste ein paar Mal in der Öffentlichkeit weinen. Aber das lag eher am ganzen Druck durch die Medien, der sich in diesem Moment gelöst hatte, sagte sie mir.

Haben Sie denn wirklich per Telefon mit ihr Schluss gemacht?
Nein! Das Telefongespräch gab es zwar, aber das war nur eines von vielen Gesprächen.

Und was war der genaue Grund für die Trennung?
Dass unsere Gefühle füreinander nicht ausreichen, darüber waren wir uns beide einig. Zudem ist es schon für ein normales Paar nicht einfach, nach tollen Ferien gemeinsam in den Alltag zurückzukehren. Durch den Medienrummel und die permanente Beobachtung steigerte sich das ins Unermessliche.

Man hat Katja und Sie inzwischen aber bereits wieder beim gemeinsamen Dinner gesehen…
Wir haben uns in Freundschaft getrennt. Und da finde ich es auch normal, dass wir gemeinsam etwas essen gehen, wenn wir beide in der gleichen Stadt sind.

War «Der Bachelor» eigentlich so, wie Sie es sich vorgestellt hatten?
Ich konnte mich gut darauf einstellen, was auf mich zukommt. Ich sah ja schon bei Paul Janke und Jan Kralitschka, wie das Ganze läuft. Zudem bin ich hart im Nehmen. Das einzige, was mich wirklich überrascht hat, ist die starke Medienpräsenz danach. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass ich meine Privatsphäre derart schützen muss. Auf jeden Fall aber war «Der Bachelor» ein spannendes und besonderes Erlebnis.

Gibt es Dinge aus der Sendung, die Sie bereuen?
Ich bin sehr straight in meiner Meinung und bin meiner Linie treu geblieben. Und ich habe nie ein schlechtes Wort über eine der Kandidatinnen verloren. Dass ich Frauen nach Hause schicken musste, waren halt die Spielregeln. Die haben alle gekannt. Auch wenn es schmerzhaft war, es gehörte dazu.

Wie ist der Kontakt zu den Kandidatinnen heute?
Sicher habe ich mit dem Rauswurf einige in ihrem Stolz verletzt. Aber Frauen wie beispielsweise Nena, Jessi oder Lisa, mit denen hab ich ab und zu über Facebook Kontakt, die sehen das glaube ich locker. Angelina war eher ein Extremfall. Und natürlich hab ich Kontakt zu Katja! Wir sind ja nicht im Streit auseinandergegangen.

Ist es nach Ihrer Bachelor»-Teilnahme leichter geworden, Frauen kennenzulernen?
Jetzt ist es eher schwieriger, weil ich herausfinden muss, ob die Frau wirklich an mir als Mensch interessiert ist oder am Bachelor. Aber ganz ehrlich: Momentan bin ich nicht auf Flirt-Kurs. Ich lebe mein Single-Dasein überhaupt nicht aus. Fragen Sie mich das lieber in ein paar Monaten wieder.

Was war das Absurdeste, das Sie in letzter Zeit über sich gelesen haben?
Einmal hiess es, ich sei ein Hochstapler. Ich hätte gar keine Firma und mein Bruder sei seit fünf Jahren arbeitslos. Das konnte ich so nicht stehenlassen. Das Magazin musste den Artikel zurücknehmen. Er war frei erfunden.

Profitieren Sie denn jetzt wenigstens von Ihrer Popularität? Immerhin kommt Ihr Relaxing-Drink auf den Markt.
Wie mans nimmt. Klar, durch meine Bekanntheit bekommt das Getränk jetzt mehr Aufmerksamkeit. Doch das ist nicht unbedingt positiv. Firmenstrategisch wollten wirs eigentlich langsam angehen lassen, dafür exklusiver. Es ist nicht immer klug, von heute auf morgen so Gas zu geben. Jetzt ist die Nachfrage sehr hoch, also passen wir uns dem Tempo an.

Man munkelte, Sie wollten eigentlich von Beginn weg nur ins Rampenlicht. Tatsächlich waren Sie ja neben «Der Bachelor» auch in der Game-Show «Die letzte Minute» und bei den «Topfgeldjägern»...
Es ist nicht so, dass ich in möglichst vielen Sendungen dabei sein will. Das war eher Zufall, da in meinem Freundeskreis viele Jungs so etwas mitmachen und mich überredet haben. Auch für «Der Bachelor» habe ich mich ja nicht selbst beworben. Ich wurde auf der Strasse angesprochen.

Die Verlosung ist abgeschlossen.

Weitere Artikel über die Kuppelshow «Der Bachelor» gibts im grossen SI-online-Dossier.

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