Emotionales Statement zum Vergewaltigungsvorwurf Ronaldo: «Mein Sohn ist zu klein, um das zu verstehen»

Lange hat er sich verhalten gezeigt, jetzt spricht er Klartext: Cristiano Ronaldo hat ausführlich Stellung zu den happigen Vergewaltigungsvorwürfen genommen. Und dabei erklärt, wie sehr er und seine Familie unter der Situation leiden.
Cristiano Ronaldo
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«Ich weiss, wer ich bin und was ich getan habe»: Juventus-Turin-Spieler Cristiano Ronaldo.

Es sind Vorwürfe, die einen erschaudern lassen: Cristiano Ronaldo, 33, soll die US-Amerikanerin Kathryn Mayorga, 34, anal vergewaltigt haben. Die Tat soll sich im Jahr 2009 abgespielt haben. Der fünffache Weltfussballer des Jahres meldete sich kurz nach Veröffentlichung der Vorwürfe in einem Video zu Wort: «Was sie heute gesagt haben... Das sind alles Fake News!» 

Geschichte ist nicht belanglos für ihn

Nun hat der Juventus-Turin-Star mit dem französischen Fussballmagazin «France Football» erstmals ausführlich über die happigen Vorwürfe gesprochen, zu denen die Polizei in Nevada ermittelt. Wie die deutsche «Bild»-Zeitung aus der Printausgabe des Magazins zitiert und übersetzt, geht ihm die ganze Sache doch näher, als bisher angedeutet: «Natürlich beeinflusst diese Geschichte mein Leben. Ich habe eine Lebensgefährtin, vier Kinder, eine alternde Mutter, Schwestern, einen Bruder, eine Familie, der ich sehr nahe bin. Ganz zu schweigen von meinem Ruf, der vorbildlich ist. Für meine Teamkollegen, meine Familie, Fans, die mich unterstützen, ist diese Geschichte nicht belanglos.»

Cristiano Ronaldo Dolores dos Santos Aveiro
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Für sie sei es am schlimmsten: Cristiano Ronaldo gemeinsam mit Mama Maria Dolores dos Santos Aveiro.

Der Portugiese hat sich Zeit genommen, um seine Familie über die Geschehnisse zu informieren: «Ich habe meiner Lebensgefährtin alles erklärt. Mein Sohn Cristiano Jr. ist zu klein, um das zu verstehen.» Doch ganz besonders hart ist es für andere: «Am schlimmsten ist es für meine Mutter und meine Schwestern. Sie sind verblüfft und gleichzeitig sehr wütend. Dies ist das erste Mal, dass ich sie in diesem Zustand sehe.»

Cristiano Ronaldo Georgina Rodriguez
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Steht ihm bei: Ronaldos Freundin Georgina Rodriguez hält zu ihrem Partner.

«Die Wahrheit wird eines Tages ans Licht kommen»

Ronaldo zeigt sich nach seiner kürzlichen Zurückweisung der Vorwürfe nun überraschend emotional: «Stellen Sie sich vor, was es bedeutet, jemand zu sein, über den gesagt wird, dass er ein Vergewaltiger ist.» Dennoch scheint er sich im Recht zu wähnen: «Ich weiss, wer ich bin und was ich getan habe. Die Wahrheit wird eines Tages ans Licht kommen. Und die Leute, die mich kritisieren oder mein Leben zu einem Zirkus machen, diese Menschen werden es sehen. Es wird dieser Tag kommen, wenn diese Leute meinen Namen auf den Titelseiten der Zeitungen setzen werden, um zu sagen, dass ich unschuldig bin.»

Cristiano Ronaldo
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Ronaldos Familie: Der Fussballstar posiert mit seiner Partnerin Georgina Rodriguez und seinen vier Kindern Alana Martina, Mateo, Cristiano jr. und Eva (v.l.).

Seine Mama Maria Dolores dos Santos Aveiro, 63, nimmt die Vergewaltigungs-Causa ganz besonders mit. Ronaldo: «Ich habe lange mit ihr gesprochen. Ich sagte ihr: ‹Mutter, du weisst, was du zu Hause hast. Du weisst, wie du mich erzogen hast, die Erziehung und die Liebe, die du mir gegeben hast›.»

Die öffentliche Meinung hingegen sei etwas ganz anderes: «Es gibt genauso viele Menschen, die mich lieben, wie mich hassen. Das ist mir egal. Aber wenn das alles vorbei ist, möchte ich sehen, was diese Leute sagen werden.» Und für diesen Fall hat er bereits einen Plan: «Ich werde den Fernseher einschalten, um es zu sehen.»

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