«Wir trauern um einen liebevollen Menschen» Die Familie Küblböck nimmt rührend Abschied von Daniel

Die Chancen, dass Daniel Küblböck noch lebend gefunden wird, sind klein. Jetzt hat auch seine Familie den letzten Funken Hoffnung verloren.

Wahrscheinlich ist Daniel Küblböck tot. Der ehemalige «DSDS»-Kandidat ist am Sonntagmorgen von einem Kreuzfahrtschiff in den kalten Atlantik gesprungen und ist seither unauffindbar. Am Montag hat die kanadische Küstenwache die Suche nach dem 33-Jährigen abgebrochen. Jetzt rechnet auch seine Familie mit dem Schlimmsten.

Vater Günther zeigt auf der offiziellen Webseite von Daniel Küblböck Verständnis dafür, dass die Suche nach seinem Sohn eingestellt wurde. Er bedankt sich höchst persönlich bei den Teams, die Küblböck auf einer Fläche von 4'000 Quadratkilometern intensiv gesucht haben.

Günther Daniel Küblböck
© Getty Images

Daniel Küblböck (m.) mit Vater Günther und Stiefmutter Marianne bei der Filmpremiere «Daniel, Der Zauberer» im Jahr 2004.

«Er war ein von Grund auf positiver Mensch»

Es wird deutlich, dass die Familie nicht mehr damit rechnet, Daniel jemals wiederzusehen. «Das grosse Wunder, auf das wir so sehr gehofft haben, wird sich wohl leider nicht mehr bewahrheiten. Wir trauern sehr um einen liebevollen Menschen, der einen grossen Platz in unseren Herzen hinterlässt», steht auf der Webseite geschrieben.

Mit rührenden Worten nimmt Vater Günther von seinem Sohn Abschied. «Für mich persönlich wird Daniels Art zu lachen und dass er ein von Grund auf positiver Mensch war besonders in Erinnerung bleiben.» Die Familie bedankt sich für die unglaubliche Anteilnahme. «Die netten Worte vieler Wegbegleiter rühren uns sehr.»

Lesen Sie hier die Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um Küblböcks Verschwinden.

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