«Wir suchen nun das gesamte Schiff ab» Fall Küblböck: Durchsage des Kapitäns aufgetaucht

Vor vier Tagen ist Daniel Küblböck von Bord eines Kreuzfahrtschiffes in den kalten Atlantik gesprungen und seither unauffindbar. Jetzt hat ein deutsches Medium die Durchsage des Kapitäns veröffentlicht. Daraus wird klar: An Bord herrschte Ausnahmezustand!
Daniel Küblböck Kreuzfahrt
© Instagram

Am frühen Sonntagmorgen ging Daniel Küblböck von Bord der Aidaluna.

Seit vergangenem Sonntag werden täglich neue Details zu Daniel Küblböcks Verschwinden publik: Gestern Mittwochabend veröffentlichte das Portal tz.de die Durchsage des Aidaluna-Kapitäns! Die Aufnahme, die ein Leserreporter an Bord des Kreuzfahrtschiffes gemacht hatte, zeigt die dramatische Situation an Bord.

«Wir wissen zur Zeit nicht, wo er sich hier an Bord aufhält»

«Einen Passagier suchen wir an Bord unseres Schiffes. Wir wissen zur Zeit nicht, wo er sich hier an Bord aufhält. Von daher habe ich mich entschieden, direkt die höchste Eskalationsstufe zu wählen», wendet sich der Kapitän an die Passagiere. Aufgrund dessen hat der Kapitän sofort Massnahmen ergriffen: «Es haben sich alle Besatzungsmitglieder auf ihrer Notfallposition gemeldet und wir suchen nun das gesamte Schiff ab.»

Zum Schluss bittet der Schiffsführer noch um Nachsicht für die frühe Störung per Durchsage und erklärt: «Ich denke, es ist aber auch nachvollziehbar, dass wir in einer solchen Situation keine Zeit verlieren möchten und so schnell wie möglich die Person hier an Bord finden möchten.»

Die exklusive Durchsage in voller Länge können Sie hier anhören.

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Das Schiff steuert nach New York

Das Kreuzfahrtschiff war am 29. August und damit zwei Tage nach Küblböcks 33. Geburtstag in Hamburg in See gestochen. Zielhafen der 17-tägigen Transatlantikfahrt ist New York. Der frühere «DSDS»-Star war am frühen Sonntagmorgen in der Nähe von Neufundland von Bord des Schiffes gesprungen.

Am Montag hatte das Schiff in Absprache mit der Küstenwache Kanadas die Suchaktion beendet und seine Reise in Richtung New York fortgesetzt. Am gleichen Abend hatte schliesslich das letzte Einsatzteam der Küstenwache die Suche nach dem Deutschen aufgegeben.

Seine Familie nimmt rührend Abschied von ihm

Nachdem Küblböck nun volle vier Tage vermisst wird, rechnet auch seine Familie mit dem Schlimmsten. «Das grosse Wunder, auf das wir so sehr gehofft haben, wird sich wohl leider nicht mehr bewahrheiten. Wir trauern sehr um einen liebevollen Menschen, der einen grossen Platz in unseren Herzen hinterlässt», schrieb Vater Günther auf der offiziellen Webseite von Daniel Küblböck.

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