«Ich habe noch Hoffnung» Daniel Küblböcks Ex-Freund glaubt nicht an Selbstmord

Die Chancen, den Ex-«DSDS»-Star Daniel Küblböck nach seinem mutmasslichem Sprung vom Deck eines Kreuzfahrtschiffes noch lebend zu finden, sind gleich null. Sein Ex-Freund glaubt nicht an einen Selbstmord und will die Hoffnung um das Leben des Sängers nicht aufgeben. 

«Sei stark, hab Kraft und komm zurück. Wir brauchen dich!» Mit diesen emotionalen Worten trauert Robin Gasser auf Instagram um seinen Ex-Freund Daniel Küblböck. Der Maskenbildner und der Sänger waren drei Jahre lang, von 2014 bis 2017, ein Paar.

Küblböck gilt seit Sonntagmorgen als vermisst. Er sprang mutmasslich vom 5. Deck des Kreuzfahrtschiffes Aidaluna in die See vor Neufundland. Gasser glaubt nicht an einen Freitod seines ehemaligen Partners. 

Gegenüber «T-Online» sagt Gasser: «Er wollte sich nicht umbringen.» Auch wisse er nicht, was es damit auf sich hatte, dass sein Ex-Partner kurz vor seinem Tod vorwiegend Frauenkleider getragen und sich auf seinem zweiten Instagram-Profil als Transsexuell geoutet hatte. 

«Ich habe Daniel nicht als Frau kennengelernt»

In den Jahren, in denen Küblböck und er ein Paar waren, habe sich der Sänger nie in Frauenkleidern gezeigt, so Gasser weiter. «Ich habe Daniel nicht als Frau kennengelernt, ihn nie so erlebt. Keine Ahnung, wie er dazu kommt. Aber es ist etwas ganz Legitimes und auch in Ordnung.»

Dennoch sei gerade das ein Grund, warum er nicht an einen Suizid glaube. «Gehen wir doch mal davon aus, er hat sich entschieden, eine Frau zu werden — gerade dann bringt man sich doch nicht um, weil man sich psychisch darauf einstellt und sich darauf freut, endlich so sein zu können, wie man will.» 

Daniel Küblböck Instagram
© Instagram

Ohrringe und Frauenkleider: So zeigte sich Daniel Küblböck auf seinem Instagram-Profil «Rosa Luxemburg»

War seine Adoptivmutter bei ihm?

Ein weiterer Grund, warum Robin Gasser nicht daran glaubt, dass Küblböck freiwillig aus dem Leben schied, ist seine «Oma»: die Millionärin Kerstin Elisabeth Kaiser, 73, adoptierte den 33-Jährigen 2011. Seither nannte er sich Daniel Kaiser-Küblböck. «Er geht immer mit seiner Oma in den Urlaub, deshalb gehe ich davon aus, dass sie auch jetzt auf der Aida dabei ist», so Küblböcks Ex-Freund. 

«Die beiden hatten ein sehr enges Verhältnis, wie zwischen besten Freunden, nur noch inniger. Deshalb schliesse ich Suizid aus. Er hätte das seiner Oma nie angetan. Für mich ist es ein Unfall und ein kleiner Funken Hoffnung bleibt. Und solange mir dieser Funke nicht genommen wird, lebt er und egal, was passiert, er wird in mir weiterleben.»

Daniel Küblböck Adoptivmutter Omi
© Instagram

Kerstin Elisabeth Kaiser adoptierte den Ex-«DSDS»-Star 2011. 

«Er konnte aggressiv werden»

Gasser ist nicht der Einzige, der einen Freitod Küblböcks ausschliesst. Ein Jugendfreund des Sängers, Peter Panzer, 34, verriet dem deutschen Magazin «TZ», dass der ehemalige «DSDS»-Kandidat oft den Kick suchte. «Wir zogen nächtelang in München durch die Clubs. Er trank immer Champagner. Manchmal drei Flaschen und noch ein paar Drinks. Dann konnte er schwierig, laut und aggressiv werden.»

Nach einer dieser Nächte ereignete sich eine Szene, die Panzer nun erschaudern lässt: Daniel Küblböck stieg auf das verschneite und rutschige Dach des Hotels Bayrischer Hof in München. «Er wollte natürlich nicht springen. Ihn reizte nur der Kick, es tun zu können. Ich bin fast gestorben vor Angst.» 

Panzer kann sich vorstellen, dass sein Freund auch am frühen Morgen auf der Aida an seine Grenze gehen wollte. «Ob er wie damals auf dem Dach nun an der Reling herumgeklettert ist? Man schaut in keinen Menschen hinein. Aber ich kenne keine aktuellen Sorgen, die Daniel in den Selbstmord getrieben haben könnten.»

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