Kaum noch Hoffnung auf Überleben Kreuzfahrtschiff gibt Suche nach Daniel Küblböck auf

In der Nacht auf Sonntag ist «DSDS»-Star Daniel Küblböck in der Nähe von Neufundland von Bord des Kreuzfahrtschiffs Aida gesprungen. Nun schwindet die Hoffnung, ihn lebend zu finden: Das Schiff hat seinen Kurs nach New York fortgesetzt.
Daniel Küblböck
© Keystone

Daniel Küblböck machte vor drei Jahren bei der RTL-Tanzshow «Let's Dance» mit.

Wird man ihn je wieder finden? Die Chancen stehen schlecht! «DSDS»-Kultstar Daniel Küblböck, 33, wollte mit dem Kreuzfahrtschiff Aida von Hamburg nach New York fahren. Doch am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr Ortszeit ist er von Bord gesprungen. Seither wird der Sänger vermisst.

Und die Hoffnung, dass Küblböck noch lebt, wird immer kleiner. Wie «Bild» berichtet, hat das Kreuzfahrtschiff Aida die Suche nach dem Deutschen 200 Kilometer der neufundländischen Stadt St. John’s inzwischen aufgegeben und seine Reise in Richtung New York fortgesetzt. Laut der Zeitung teilte der Kapitän des Schiffes am Sonntagabend um 20.30 Uhr Ortszeit mit: «Ich bedaure sehr, das sich Sie an dieser Stelle informieren muss, dass wir die Suchoperation mit dem gemeinsamen Beschluss der Küstenwache von Kanada abgebrochen, beziehungsweise beendet, haben.»

Kaum eine Überlebenschance

Der Kapitän führte weiter aus: «Ich denke, wir haben mit Blick auf die gegebenen Umstände alles gemacht, was in unserer Macht gelegen hat.» In der Nacht hat nur noch ein Schiff der Küstenwache die Suche fortgeführt. Doch das Meer ist an dieser Stelle nur rund 10 Grad kalt. Bei dieser Temperatur gibt es nach einer halben Stunde im Wasser in den meisten Fällen kaum noch eine Überlebenschance.

Laut «Bild» hat Daniel Küblböck auf der Aida für Aufsehen gesorgt, weil er sich aggressiv verhalten habe und in Frauenkleidern herumgelaufen sei. Auf Instagram stellte Küblböck unter dem Namen Rosa Luxemburg Bilder von sich in Frauenkleidern online, die er an Bord des Schiffes aufgenommen hatte:

Für seinen Vater Günther Küblböck, 54, ist die Nachricht ein Schock: «Ich klammere mich jetzt nur an die Hoffnung, dass irgendwie doch noch alles gut wird!»

Auch interessant