Das haben wir alles schon gesehen Daniela Katzenberger folgt mit TV-Geburt einem Trend

Seit bekannt ist, dass sich Daniela Katzenberger während der Zeit ihrer Schwangerschaft inklusive Geburt per TV-Kamera begleiten lässt, toben ihre Fans. Die Niederkunft sei etwas sehr intimes, finden viele Frauen. Wirklich?
Daniela Katzenberger Facebook schwanger vor Baby Geburt
© via Facebook.com

«Babyschwimmen»: Daniela Katzenberger teilt auch via Facebook jeden Moment ihrer Schwangerschaft.

Eine Trash-Blondine hat endlich ihr Glück gefunden und will es mit der ganzen Welt teilen, weil sie das halt am besten kann. So ungefähr dürften die Gründe für das Tun von Daniela Katzenberger, 28, sein. Berühmt geworden in der Auswanderer-Doku von Vox, tingelte die Katze von da an munter durch diverse Reality-TV-Formate. Ihr neuster Coup: Sie und Freund Lucas Cordalis, 42, werden im August Eltern, die Schwangerschaft lässt die werdende Mutter vom Fernsehen begleiten. Zwar nur noch von RTL II, aber auch da wird in alle Haushalte gesendet.

Im Magazin «Closer» verrät sie nun zudem, dass auch die Geburt gefilmt werden soll. Genauer gesagt der Kaiserschnitt, denn: « Dann habe ich den genauen Termin und kann vorher noch einen alkoholfreien Cocktail schlürfen, bevor mein Kind kommt.» Logisch, oder.

Doch auch wenn die Katzenberger eine treue Fanbasis hat, jetzt scheinen die ersten stutzig zu werden. Auf Facebook kritisieren Frauen die Entscheidung, die Geburt filmen zu lassen. Das Ereignis sei sehr persönlich, diese Momente solle man nicht mit Fremden teilen. Nun, da sind tausende Mütter weltweit wohl anderer Meinung. Das Phänomen «Live-Geburt» gibt es nämlich schon länger. Immer mehr Frauen statten ihren Mann im Kreisssaal mit Kamera aus. Und: stellen das Video danach auf Youtube! Über 1.3 Millionen Ergebnisse zeigt die Suche nach «Live Childbirth Video» (Wir verzichten an dieser Stelle darauf, einen Clip einzubinden.)

Ein US-Sender schickte - inspiriert von einem Youtube-Video - Frauen letztes Jahr für die Sendung «Born in the Wild» gar in die Wildnis, damit sie dort ganz alleine ihr Kind zur Welt bringen. Oder nehmen wir Claire Díaz-Ortiz. Die Amerikanerin twitterte mit dem Hashtag #inlabor (in den Wehen) zwölf Stunden lang die Geburt ihrer Tochter - rund 350'000 Follower waren dabei.

Was will man Daniela Katzenberger also vorwerfen, dass sie auch dieses Ereignis ihres Lebens mit der Welt teilt? Im Gegenteil. Man kann ihr gratulieren. Im Gegensatz zu den Youtube-Müttern oder den Kreisssaal-Twitterern dürfte die Katze eine nette Summe für ihre Offenheit kassieren, die sich ja wunderbar in die Zukunft des Kindes investieren liesse.

Würden Sie sich im Kreisssaal filmen lassen?

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