Bschiss-Vorwürfe bei «Das Supertalent» Alexas Papa verteidigt die Hunde-Show seiner Tochter

Nach ihrem Sieg musste sich das zehnjährige «Supertalent» Alexa die Kritik gefallen lassen, ihre Hunde seien eigentlich von ihrem Vater trainiert worden. Jetzt nimmt Wolfgang Lauenburger Stellung zu den Bschiss-Vorwürfen.
Wolfgang Lauenburger Alexa Supertalent
© MG RTL D / Stefan Gregorowius

Alexas Vater Wolfgang Lauenburger (l.) steht hinter dem Supertalent 2018.

«Traurig, dass man nicht selbst mit den Hunden auftritt, eine Story erfindet und ein Kind hinstellt, um zu gewinnen.» Solche Sätze sind seit dem Sieg der kleinen Alexa, 10, bei «Das Supertalent» in den sozialen Medien zu lesen.

Einige Fernsehzuschauer stören sich daran, dass ihr Vater Wolfgang, 44, mit derselben Show Anfang Dezember auch im Fernsehen aufgetreten ist. Er sei das Genie hinter der Hundeshow, nicht Alexa, so der Tenor.

Drei der Hunde gehören Alexa

Vater Wolfgang nimmt in der «Bild» Stellung zu den Vorwürfen. Er verteidigt seine Tochter, die den Sieg verdient habe: «Um so ein Rudel im Griff zu haben, braucht man definitiv ein Talent.»

Zudem habe er zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass das nur Alexas Hunde seien. Auch er habe schon Preise mit denselben Tieren gewonnen, so Lauenburger. «Aber drei davon gehören Alexa, die hat sie auch komplett selber ausgebildet. Und die waren dann so gut, dass ich sie auch in meine Show mit reingenommen habe.»

«Die Hunde können ja nicht eine Million Tricks»

Dass die Hunde bei «Das Supertalent» genau dieselbe Show aufführten wie Anfang Dezember mit ihm zusammen in der Sat.1-Show «Superpets», sieht Lauenburger nicht als Problem. «Die Hunde können ja nicht eine Million Tricks. Aber Alexa hat den Hunden ja auch Kunststücke beigebracht, die ich dann wiederum in meine Shows eingebaut habe.»

Und auch wenn seine Tochter keine Hunde trainiert hätte, dann wäre selbst die Kontrolle eines solch grossen Rudels auf der Bühne ein Riesen-Talent.

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