Prinz Friso Der Koma-Patient zeigt erstmals Regung

Seit sieben Monaten liegt Prinz Friso mit schweren Hirnschäden im Koma. Doch jetzt keimt neue Hoffnung auf: Der niederländische Blaublüter hat sich bewegt.
Kurz vor seinem 44. Geburtstag zeigte Koma-Patient Prinz Friso erste Regungen. Gibt es doch noch Hoffnung für den niederländischen Prinzen?
© Dukas Kurz vor seinem 44. Geburtstag zeigte Koma-Patient Prinz Friso erste Regungen. Gibt es doch noch Hoffnung für den niederländischen Prinzen?

Pünktlich zu seinem 44. Geburtstag gibt es gute Neuigkeiten von Prinz Frisos Krankenbett. Der Koma-Patient soll auf die Berührungen und die Stimme seiner Frau Mabel von Oranje, 44, mit einem Lächeln und einem Augenaufschlag reagiert haben, wissen diverse niederländische Medien. Nun schöpft das niederländische Königshaus neue Hoffnung - obwohl sechs Monate in diesem Zustand aus Sicht von Medizinern eine kritische Grenze sind.

Dr. Christian Dohle von der Median Klinik in Berlin relativiert die Körperregung auf Bild.de: «Funktionen wie Tag- und Nachtrhythmus bleiben erhalten. Das heisst, die Patienten haben tagsüber die Augen auf und nachts schlafen sie.» Bei Koma-Patienten würden Funktionen wie Lächeln und Bewegungen nicht gezielt gesteuert werden. 

Prinz Friso war im Februar im österreichischen Lech bei einem Skiunfall von einer Lawine verschüttet und reanimiert worden. Seitdem liegt der Bruder von Prinz Willem-Alexander in seinem Wohnort London in einer Privatklinik und wird regelmässig von seiner Mutter, Königin Beatrix, seiner Frau und seinen Brüdern besucht. Das Drama um ihre Familienmitglied hat die Königsfamilie noch mehr zusammengeschweisst.

Auch interessant