Paris Hilton Der Porno-Skandal hat sie reifer gemacht

Es ist still - oder zumindest stiller - um Paris Hilton geworden. Die Hotelerbin ist beinahe gänzlich aus den Schlagzeilen verschwunden. Sie erklärt, warum - und sagt, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.

«Jetzt habe ich das Gefühl, endlich zu wissen, wer ich bin», sagte Paris Hilton, 32, in einem erstaunlich offenen Interview mit der britischen Zeitung «The Mirror». Sie gehe kaum noch aus, fühle sich erwachsener und reifer. «In meinen Zwanzigern habe ich mich einfach selbst kennengelernt», rechtfertigt sie die wilden Eskapaden ihrer Jugend. Mittlerweile habe sie aber gelernt, sich zu benehmen und sich mit den richtigen Leuten zu umgeben: «Ich mache keinen Ärger mehr und bleibe negativen Menschen fern.» 

Dass ihr Ex-Freund Rick Salomon, 45, ihr gemeinsam gedrehtes Porno-Filmchen «One Night in Paris» 2004 an die Öffentlichkeit gebracht hat, hat sie nachhaltig und negativ geprägt. «Das war das Schmerzvollste, was ich jemals durchgemacht habe. Er war nicht nur irgendjemand, sondern damals mein Freund, mit dem ich einige Jahre zusammen war. Ich habe ihn wirklich geliebt und ihm vertraut. Er hat alles kaputt gemacht.» Seit dem Sex-Tape hätte die Amerikanerin Probleme, sich auf andere einzulassen: «Es fällt mir schwer, jemandem wieder vertrauen zu können, vor allem Männern.»

Das gestörte Verhältnis zum anderen Geschlecht konnte River Viiperi, 21, jedoch wieder einigermassen gut machen. Seit einem Jahr ist Paris mit dem wesentlich jüngeren Model zusammen. Der Spanier hat es anscheinend geschafft, dass sie sich wieder blind fallen lassen kann. «Er ist wunderbar, so süss, bodenständig, treu und lieb. Er hat ein grosses Herz, ich bin wirklich glücklich.»

Und auch beruflich scheint Hilton auf dem richtigen Weg zu sein. Das einstige It-Girl bringt derzeit sein 17. Parfum auf den Markt und eröffnet im nächsten Jahr eine eigene Hotelkette. Und klingt auch hier auf einmal sehr erwachsen: «Mein Ziel ist, eines Tages eine erfolgreiche Geschäftsfrau mit eigener Familie zu sein. Am wichtigsten ist mir, meine Eltern stolz zu machen.» 

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