König Juan Carlos In der Schweiz: Sein letzter Staatsbesuch?

Hoher Besuch aus Spanien: König Juan Carlos und Königin Sofia sind am Donnerstag in Zürich eingetroffen. Gerüchte kursieren, dass es seine letzte Reise als Königsoberhaupt gewesen sein könnte und somit sein Sohn, Kronprinz Felipe, bald König wird.

König Juan Carlos reiste wenig in den vergangenen Jahren. Zunächst, weil die baskische Untergrundorganisation ETA ein Attentat auf das Oberhaupt plante, dieses aber in letzter Minute vereitelt wurde. Dann kamen gesundheitliche Probleme hinzu. Inzwischen kursieren Gerüchte, dass der 73-Jährige erneut an Krebs erkrankt sei. Schon letztes Jahr wurde ihm während einer Operation ein Tumor entfernt, welcher sich allerdings als gutartig herausstellte. Den neuesten Spekulationen zum Trotz trafen er und seine Frau Königin Sofia, 72, am Mittwoch zu einem zweitägigem Schweiz-Besuch in Zürich ein.

Ihre Stationen: Bern, wo Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey und zahlreiche Fans ihn empfingen. Auf dem Programm steht ausserdem ein Trip nach Lausanne, wo die Königsfamilie während der Franco-Diktatur im Exil lebte. Lausanne ist auch der Ort, wo Juan Carlos um die Hand der Prinzessin Sofia von Griechenland hielt. Die beiden heirateten am 14. Mai 1962 - feiern nächstes Jahr folglich Goldene Hochzeit. Dann aber nicht mehr als Könige? Glaubt man Palastinsidern soll das Paar in naher Zukunft abtreten und damit den Weg für Kronprinz Felipe, 42, und seine Gattin Letizia, 38, frei machen.

Das Königshaus selbst will davon aber nichts wissen. Wie ein Sprecher gemäss Bunte.de gegenüber  der Nachrichtenagentur «Europa Press» erklärt, handle es sich bei Juan Carlos' gesundheitlichen Problemen um keine Krebs-Erkrankung, sondern um solche, die auf Ski-Verletzungen in den 80er- und 90er-Jahren zurückführen.

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