Was macht eigentlich ... ... die Alm-Königin Kader Loth?

Vor sieben Jahren ging sie als Gewinnerin bei ProSiebens «Die Alm - Promischweiss und Edelweiss» hervor. Ein Höhepunkt in der Karriere von Kader Loth. SI online erzählt die Berlinerin, was sich für sie seither verändert hat, und sie gibt den neuen «Alm»-Teinehmern Tipps mit auf deren Weg.

«Die Alm» geht in die zweite Runde. Ab Samstag, 20. August, verbringen neun Prominente zwei Wochen in den Südtiroler Bergen. Kader Loth, 38, hat die Tortur bereits hinter sich. Sie war Teilnehmerin der ersten Staffel vor sieben Jahren und wurde sogar zur Alm-Königin gewählt. «Es war eine wunderschöne Zeit in den Bergen mit tollem Panaroma», erinnert sich Kader zunächst an das Positive ihres Aufenthalts. Allerdings, so erzählt sie SI online, sei es eine Herausforderung gewesen, mit so vielen Leuten auf engem Raum zu leben «und dann noch ins Mittelalter versetzt zu werden». Es sei wichtig, wenn sie den neuen Teilnehmern einen Rat geben dürfe, starke Nerven zu bewahren. «Alles, was selbstverständlich ist, geht dort in den Bergen nicht: Morgens eine warme Dusche nehmen, sich an den gedeckten Tisch setzen - man muss sich alles erkämpfen.» Ausser den Platz im Mittelpunkt: 2004 war es Kader, die mit ihrer grossen Oberweite die Blicke auf sich lenkte, nun übernimmt Gina-Lisa Lohfink diese Rolle. «Ihre Brüste sprechen ja Bände», ist sich Kader sicher.

Der «Alm» hat Kader viel zu verdanken. «Ich habe mich in der Zeit weiterentwickelt und gelernt, mit anderen Menschen besser auszukommen.» Auf diese Weiterentwicklung, die Wikipedia mit «Bekanntheit durch Erwähnung in den Boulevardmedien» beschreibt, ist sie stolz. Sie habe sich von einem Girl im «Penthouse»-Magazin über die Alm-Königin bis zur Unternehmerin weiterentwickelt. SI online blickt auf ihre wichtigsten Etappen zurück.

1998: Das Männermagazin «Penthouse» druckt Fotos von Kader Loth ab, die ihr den Titel «Penthouse Pet of the Year» einbringen. Es ist der Startschuss für Kaders Karriere. Sie tritt in kleineren Fernsehshows auf, bis 2004 der Sender RTL2 auf sie aufmerksam wird und sie für die fünfte Staffel von «Big Brother» engagiert.

2004: Es folgen Auftritte im Prominenten-Spezial von «Frauentausch», später reist Loth für ProSieben ins Südtirol und kehrt mit dem Titel Alm-Königin heim. Noch im selben Jahr veröffentlicht sie ihre erste Single «Alles, was du brauchst»:

2005: Das Karrussell mit Teilnahmen an Reality-TV-Shows dreht sich weiter. Sie nimmt bei «Die Burg - Prominent im Kettenhemd» teil und landet auf den dritten Platz. Die Folge: Deutschland wählt sie zur «TV Gaga Queen».

2007: Wieder ein Abstecher in die Musik - Kader bringt ihre erste türkischsprachige Single «Senle Giderim» («I Will Follow You») auf den Markt. Die Scheibe hört sich wie folgt an:

Ausserdem ist sie auf dem Spartenkanal Tier-TV zusehen - in ihrer eigenen Sendung «Lotheratur». Sie spricht darin mit ihren Gästen über Bücher, in denen Tiere vorkommen. Ein Ausschnitt von der ersten Folge:

2009: Kader Loth schlägt einen politischen Weg ein und wird Leiterin des Berliner Arbeitskreises «Frauenrechte» innerhalb des Landesverbands Berlin der Freien Union. Ihr Ziel ist es, «meine Popularität für etwas Sinnvolles einzusetzen», wie sie damals in einem Interview sagte, und die gesellschaftliche Stellung der Frauen zu verbessern. Ihr Einsatz bringt ihr sogar eine Filmrolle in «Horst schlämmer - Isch kandidiere!» ein - sie spielt sich selbst.

2010/2011: In «Du Schwein» bringt Kader Loth ihr politisches Anliegen musikalisch zum Ausdruck. Es geht darin um die Ausbeutung von Frauen:

Kaders jüngstes Projekt: «Ich bin jetzt Unternehmerin.» Sie eröffnete vor kurzem einen Nachtclub in Berlin mit 15 Mitarbeitern und ist zusätzlich ihre eigene Managerin. Ihr früherer Manager verstarb vor wenigen Monaten, weshalb sie die Vermarktung und Medienarbeit nun selbst in die Hand genommen hat.

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