Was macht eigentlich ... ... die schrecklich nette «Peggy Bundy»?

Im deutschsprachigen Raum ist Katey Sagal, 57, vor allem dank ihrer Rolle als Margaret Bundy bekannt geworden. Doch die rothaarige Peggy hat mehr zu bieten, als die nichtstuende Hausfrau zu spielen. SI online blickt für SI auf ihre Karrierehöhepunkte.

Ab 1987: Katey Sagal hatte gerade ein Engagement für ein Musical, als während einer Vorstellung eine Casting-Agentur auf die damals 32-Jährige aufmerksam wurden. Diese war auf der Suche nach der weiblichen Hauptrolle in der Serie «Eine schrecklich nette Familie». Sagal bekam den Zuschlag für die Rolle der Margret Bundy - «Peggy», die nichtstuende Haus- und Ehefrau des Schuhverkäufers Al Bundy, war geboren. Und damit erlangte Sagal internationale Berühmtheit. Nach zehn Jahren, elf Staffeln und 259 Folgen war dann Schluss mit Lustig - aber nicht mit ihrer Karriere.

1994 und 2004: Eigentlich wollte Sagal als Kind Sängerin werden, nahm im Alter von fünf Jahren auch Gesangsunterricht, doch Erfolge konnte sie mit ihrer Stimme wenige feiern. Ende der 70er-Jahre stieg sie bei Bette Middlers «The Harlettes» ein, trennte sich aber wegen Unstimmigkeiten ein Jahr später wieder von der Gruppe. Zwei Alben brachte Sagal heraus - eines 1994 und ein weiteres zehn Jahre später.

 

 

Ab 1999: Katey Sagal ergattert Rollen in «Die wielden Siebziger» oder «Meine wilden Töchter» und verleiht der Zeichentrick Turanga Leela aus «Futurama» ihre Stimme.

2004 heiratete sie Kurt Sutter. Zusammen hat das Paar eine vierjährige Tochter, die von einer Leihmutter zur Welt gebracht wurde. Daneben hat Sagal zwei weitere Kinder aus einer früheren Ehe.

Seit 2008 spielt sie in der Serie «Sons of Anarchy» - und bekam dafür dieses Jahr den Golden Globe Award verliehen.

Diesen Mai feierte Katey Sagal Premiere mit dem Dokumentarfilm «Defining Beauty: Ms. Wheelchair America», in dem sie die Geschichte von vier an einen Rollstuhl gefesselten Frauen erzählt.



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