Willa Doss Diese 12-Jährige ist ein Beauty-Mogul

Weil sie keine Pflegeprodukte auf Naturbasis für ihr Alter fand, entschied Willa Doss kurzerhand, ihre Kosmetika selbst zu machen. Mit ihrer Linie «Willa» hat es die 12-Jährige jetzt in die Lifestyle-Elite geschafft.

Sie mochte weder kitschige «Hello Kitty»-Crèmes noch «Barbie»-Duschgel - und sie wollte nicht immer die «Baby-Produkte» ihrer kleinen Schwester verwenden. Deshalb hat Willa Doss, 12, vor vier Jahren kurzerhand ihre eigene Kosmetik-Linie ins Leben gerufen. Zusammen mit ihrer Mutter Christy Prunier entwickelte sie Beauty-Produkte auf Naturbasis, denn: «Es ist wirklich wichtig, dass Mädchen schon früh auf ihre Haut achten.» Mittlerweile sind 17 Produkte von «Willa» Skincare erhältlich und Willa weiss diese bestens zu vermarkten. Sie hat eine Facebook-Seite, ist aktiv auf Twitter und via Youtube-Channel wendet sie sich gerne mal direkt an ihre Kundschaft: 

Auch beim Design kann das Mädchen den Vorteil nutzen, selbst zur Zielgruppe ihrer Linie zu gehören. «Die Teenager von heute legen viel Wert auf schlichtes Design, sie lieben beispielsweise Apple-Produkte, also haben wir uns daran orientiert», sagt ihre Mutter zu Thedailybeast.com. Zusätzlich zu den Pflegeprodukten gibt es mittlerweile auch Schminksachen, zum Beispiel Lipgloss. Auch wenn es fraglich bleibt, ob sich ein 12-jähriges Mädchen tatsächlich schon schminken sollte, Christy Prunier steht vehement hinter ihrem Karrieremädchen. Wie sich ein Kind pflege, sei eine private Angelegenheit - aber «ein bisschen Lipgloss ist alles, was Willa zurzeit trägt». Und die Teenies in den USA geben der Kleinen recht, sie reissen sich um Willas Ware, mittlerweile gibt es gar so etwas wie einen Club: «The Willa Girls».

Willa ist aber nicht einfach ein verwöhntes Kind ist, dessen Eltern sie irgendwie beschäftigen wollen. Für den Traum der Kosmetik-Linie ist ihre Familie von New York weggezogen - um die privaten Ausgaben zu kürzen. Hohe Ziele steckt sich Doss aber allemal: «Ich will noch mehr erfinden, wenn ich älter bin und vielleicht sogar mal eine ganz eigene Firma führen.»

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