Roseanne & Co. Diese Stars wollen an die Macht

Hat ein Star alles erreicht, versucht er in die Politik einzusteigen. Das erfolgreichste Beispiel ist Ronald Reagen: Er schaffte den Sprung vom Schauspieler zum US-Präsidenten. Sitcom-Darstellerin Roseanne Barr möchte ihm das nun gleich tun - und kandidiert für das höchste politische Amt der Vereinigten Staaten. Wir zeigen Ihnen, wer sonst noch das Metier wechseln will.

Roseanne Barr, 59, bekannt aus der Sitcom «Roseanne», tritt offiziell als US-Präsidentschaftskandidatin an und will das erreichen, was Hillary Clinton verwehrt blieb: Sie möchte die erste Frau im Weissen Haus werden. Erst wollte Roseanne für die Grünen kandidieren, um Cannabis zu legalisieren. Bei der Parteiversammlung sammelte sie allerdings zu wenig Stimmen. Nun tritt sie noch einmal an - im Namen der «Peace And Freedom»-Partei.

Einfluss in der Politik, davon träumen auch noch andere Stars:

ARNOLD SCHWARZENEGGER
Der Terminator hat es in den USA weit gebracht. Erst heiratete Arnold Schwarzenegger, 65, die Nichte von John F. Kennedy, dann wurde er Gouverneur von Kalifornien. In den letzten Jahren erwähnte er immer wieder, dass er vom Präsidentenamt träume. Nur: Als Österreicher, der nicht in Amerika geboren wurde, ist er nicht berechtigt sich aufstellen zu lassen. Für Arnie for President müsste also eine Verfassungsänderung vorgenommen werden.

WYCLEF JEAN
Nach dem schweren Erdbeben auf Haiti im Jahr 2009 stellte sich das ehemalige Fugees-Mitglied als Präsidentschaftskandidat auf. Dazu liess Wyclef Jean, 39, folgendes verlauten: «Die USA haben Obama, ihr werdet Wyclef haben.» Die Rechnung machte er aber ohne den Staat. Weil er fünf Jahre lang nicht auf Haiti gewohnt hatte, blieb ihm das Amt verwehrt. Im Jahr 2006 veröffentlichte er den Song «If I Was President» und sang darüber, was er als Regierender verändern würde.

DOLLY BUSTER
Die gebürtige Tschechin Dolly Buster, 42, wollte im Jahr 2004 ins Europäische Parlament einziehen. Mit der eher erfolglosen Partei «Unabhängige Initiative» stand sie für mehr Erotik für das Volk ein. Schliesslich zog sie ihre Kandidatur zurück. Ihre Begründung: Es habe einen Streit zwischen ihr und der Partei gegeben. Sie sollte nach ihrer Wahl ihr Mandat an einen Funktionär abgeben. 2009 wurde sie sogar gegen ihren Willen als Kandidatin der «Unabhängigen Weseler Wählergemeinschaft» für die Kommunalwahlen von Nordrhein-Westfalen aufgestellt.

MARILYN CHAMBERS
Porno und Politik scheint sich anzuziehen. Denn auch die 2009 verstorbene Marilyn Chambers kandiderte fünf Jahre zuvor: Sie wollte als US-Vize-Präsidentin die Interessen der Partei «Personal Choice» vertreten. George W. Bush wurde ein zweites Mal US-Präsident, Dick Cheney Vizepräsident.

YOUSSOU N'DOUR
Er gilt als erfolgreichster Künstler Afrikas und wurde im Westen mit dem Song «7 Seconds» bekannt. 2012 stellte sich der Senegalese als Nachfolger des Präsidenten Abdoulaye Wade in seiner Heimat auf. Youssou N'Dour, 52, wurde jedoch für die Wahl nicht zugelassen, da er angeblich zu wenig gültige Unterschriften sammelte. Nun ist er Minister für Kultur und Tourismus in Senegal.

RONALD REAGAN
1981 wurde der Schauspieler zum 40. Präsidenten der USA gewählt. Heute, acht Jahre nach seinem Tod, geniesst er noch immer einen ausgezeichneten Ruf unter den Republikanern. Vor seiner Politkarriere spielte er in mehr als 50 Filmen mit.

 

 

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