Geschmackloser Auftritt zu Daniel Küblböcks Verschwinden «DSDS»-Chefjuror Dieter Bohlen sorgt für Entsetzen

Gestern Sonntag in der Früh ist «DSDS»-Kultkandidat Daniel Küblböck über Bord eines Kreuzfahrtschiffs gegangen. Nun meldet sich erstmals sein Mentor Dieter Bohlen zur Tragödie zu Wort. Und begeht dabei einen riesigen Fauxpas.
Dieter Bohlen
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Ist bestürzt über Küblböcks Verschwinden: Dieter Bohlen. 

«DSDS»-Kandidat Daniel Küblböck, 33, war mit dem Kreuzfahrtschiff Aida unterwegs von Hamburg nach New York. Dann am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr Ortszeit der grosse Schock: Küblböck geht über Bord! Ob der Sänger gesprungen oder gefallen ist, ist nicht bekannt.

Seither wird der Sänger vermisst, die Suche ist in der Zwischenzeit abgebrochen worden, berichtet «Bild» und beruft sich dabei auf ein Statement des Schiffskapitäns: «Ich bedaure sehr, dass ich Sie an dieser Stelle informieren muss, dass wir die Suchoperation mit dem gemeinsamen Beschluss der Küstenwache von Kanada abgebrochen beziehungsweise beendet haben.»

Bohlen unter Schock

Erstmals hat sich nun Dieter Bohlen, 64, auf seinem Instagram-Account zu Wort gemeldet. Bohlen war bereits in der ersten «DSDS»-Staffel 2002/2003, in der Küblböck Kandidat war, Chefjuror. In der Zeit des steigenden Bekanntheitsgrads von Daniel Küblböck war er damit eine wichtige Stütze für diesen.

Dieter Bohlen Daniel Küblböck
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Dieter Bohlen (links) mit seinem Schützling Daniel Küblböck (rechts) und der «DSDS»-Finalistin Juliette Schoppmann im Jahr 2003. 

Der Ex-«Modern Talking»-Sänger zeigt sich bestürzt: «Ich bin total geschockt, kann es im Moment weder fassen noch glauben. Es tut mir wahnsinnig leid!» So weit, so gut. Bloss: Im Video trägt Bohlen einen Pulli, auf dem «Be one with the Ocean», auf deutsch «Sei eins mit dem Ozean», steht. In Anbetracht der aktuellen Situation, in der Küblböck auf offener See vermisst wird, also eine denkbar ungünstige Kleiderwahl. Auf Instagram kochen die Emotionen hoch. Dem Pop-Titan wird fehlendes Feingefühl vorgeworfen.

Dreieinhalb Stunden später meldet sich Bohlen noch einmal mit einem Video zu Wort und berichtigt seinen Pulli-Patzer. Es tue ihm leid, wenn sein Statement falsch verstanden worden sei: «Das ist völlig falsch rübergekommen, es tut mir total leid. Daniel war echt ein guter Freund!»

Die zwei Seiten des Daniel Küblböck

Dieter Bohlen führt aber auch aus, welch schlimme Stimmungsschwankungen den Sänger geplagt haben: «Daniel war auf der einen Seite ein unheimlich lustiges Kerlchen, welches man im Fernsehen gesehen hat. Wenn er bei mir zuhause war, gab es auch das total krasse Gegenteil: Er konnte unheimlich traurig und depressiv sein. Ich habe mich damals echt gewundert, wie schnell das hin- und herging bei ihm.»



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Daher schliesst Bohlen das Schlimmste, einen Suizid, nicht aus: «Vorstellen kann ich mir das schon, dass er das wirklich gemacht hat in einer Kurzschlussreaktion.» Die Hoffnung hat er allerdings noch nicht aufgegeben: «Ich hoffe natürlich immer noch, dass bald kommt, dass sie ihn irgendwo gefunden haben im Maschinenraum - dass es nur ein Versehen war.»

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