Angela Martini «Donald Trump hat mich unterstützt»

Angela Martini, 24, wurde am Montag an der Miss-Universe-Wahl zur sechstschönsten Frau der Welt gekürt. SI online sprach mit der Zürcher Miss Albania über Karriere-Chancen, Donald Trump und Schweizer Leckereien.
Rang 6 für die Schweizer Miss Albania Angela Martini. Nach der Wahl freut sie sich vor allem auf ein feines Birchermüesli.
© Reuters Rang 6 für die Schweizer Miss Albania Angela Martini. Nach der Wahl freut sie sich vor allem auf ein feines Birchermüesli.

Si online: Angela Martini, Sie sind jetzt offiziell die sechstschönste Frau der Welt. Wie fühlen Sie sich?
Angela Martini: Auf keinen Fall wie ein Weltwunder (lacht). Ich packe gerade meine Koffer und bin auf dem Sprung nach Chicago.

Sind Sie enttäuscht, dass Miss Mexiko Jimena Navarrete und nicht Sie Miss Universe geworden sind?
Ein bisschen schon, denn ich bin zielstrebig. Aber das Schicksal geht seine eigene Wege.

Bis zur letzten Sekunde wusste keine der Miss-Universe-Kandidatinnen, ob sie es unter die ersten Fünfzehn schaffen würde. Was dachten Sie, als Ihr Name fiel?
Ich hörte nur «Number Eleven, Angela Martini ...».

Wenig später haben Sie sich im Bikini und Abendkleid der Jury präsentiert. Was geht da im Kopf ab, wenn man auf dem Catwalk läuft?
Ich realisierte nur, dass eine riesige Zuschauermenge mich anfeuert. Mehr nicht. Ach ja, da war noch was ...

Erzählen Sie.
... das Abendkleid hatte es in sich. Die Stein-Applikationen wogen eine halbe Tonne (lacht). Dafür habe ich den Durchgang im Bikini genossen.

Haben Ihnen Miss Schweiz Linda Fäh und Miss Kosovo Keshtjella Pepshi gratuliert?
Leider habe ich die beiden nicht mehr gesehen. Es war ein Riesenzirkus, die Party ging ja dann gleich los.

Haben Sie mit Ihrem Freund abetanzt?
Ich hatte keine Lust mehr auf Rummel. Mein Freund Reginald, unsere Schweizer Freunde,  mein Cousin und ich sind in mein Hotelzimmer, haben Pizza bestellt und privat gefeiert. Danach habe ich noch mit meinem Mami in Zürich telefoniert. Sie war total aus dem Häuschen. Sie ist um drei Uhr morgens aufgestanden und hat die Show im Fernsehen live gesehen.

Jetzt hagelt es sicher nur noch so von Job-Angeboten.
Ich hab schon vorher erfolgreich als Model gearbeit. Aber meine Agentur in New York (Angela Martini ist bei der renommierten Modelagentur «Elite» unter Vertrag. Anmerk. der Red.) rief mich an. Die Bookers sind begeistert. Die Platzierung wird, meinten sie, einen  positiven Einfluss auf meine Model-Karriere haben. Ausserdem ist der Miss-Universe-Boss Donald Trump ist in den USA sehr beliebt.

Erzählen Sie ein bisschen von Mister Trump.
Er ist korrekt und super professionell. Ich denke, dass er in meinem Fall ein Wörtchen mitgeredet hat.

Warum?
Trump kam immer wieder zu mir und unterhielt sich mit mir.

Worüber habt ihr geredet?
Small Talk vor allem. Darin sind die Amerikaner Weltmeister.

Trump kann Ihnen in den USA Türen öffnen.
Das werden wir sehen.

Sie leben mit Ihrem Freund Reginald in New York. Bleiben Sie in den USA - oder zieht es Sie in die Schweiz zurück?
Ich bleibe vorerst in Manhattan. Doch in zwei Wochen besuche ich in Zürich meine Eltern. Ich werde eine Woche relaxen. Vor allem freue ich mich auf das Schweizer Essen.

Worauf denn besonders?
Auf Birchermüesli und Butterzopf - so etwas gibts in Amerika nicht.


 

 

 

 

 

 

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