Zsa Zsa Gabor «Dr. Tod» will ihre Leiche

Es steht nicht gut um die Zsa Zsa Gabors Gesundheit. Die Hollwood-Diva liegt auf der Intensivstation. Statt keine Sekunde von ihrer Seite zu weichen, kümmert sich ihr Ehemann Prinz Frederik lieber um die Zeit nach ihrem Tod.

Zsa Zsa Gabor, 93, hat genaue Vorstellungen, wie sie der Nachwelt in Erinnerung bleiben möchte. Als Diva, als Sexsymbol – so wie sie zu ihren Glanzzeiten gefeiert wurde. Während der letzten Wochen soll jeden Abend ein Coiffeur ihr die Haare gemacht und sie geschminkt haben. Für den Fall, dass sie den nächsten Morgen nicht mehr erleben sollte. Und ihren Mann Prinz Frederik von Anhalt, 63, bittet sie seit jeher: «Such mir ja einen passenden Lippenstift aus. Ich will nicht aussehen wie eine Mumie.»

Prinz Frederik scheint seine Aufgabe überaus ernst zu nehmen und ist bereits mit Gunther von Hagens, 65, besser bekannt als Dr. Tod, in Kontakt getreten. Der Künstler freut sich gemäss Bild.de: «Ich würde Zsa Zsa Gabor als Ganzkörper-Plastinat posthum verjüngt in ihre ruhmreiche Vergangenheit zurückversetzen.» Wie er das anstellen möchte? Zunächst werde der Körper durch Wasser- und Alkoholzufuhr wieder elastisch gemacht. Dann werde die faltige Haut so präpariert, dass sie wieder jugendlich erscheint. «So heisse ich den toten Körper von Zsa Zsa Gabor im Plastinationslabor, dem postmortalen Schönheitssalon der Moderne, willkommen.»

Noch aber lebt die Miss Ungarn von 1936. Doch bereits zum zweiten Mal innert kurzer Zeit musste Zsa Zsa ins Spital eingeliefert und auf die Intensivstation gelegt werden.

 

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