Dschungelcamp So tickt Oberzicke Larissa

Sie schreit. Sie pöbelt. Und sie nervt. Noch nie hat eine Kandidatin von «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» nach so kurzer Zeit für so viel Furore gesorgt wie Larissa Marolt. SI online nimmt die verrückte Welt des Dschungel-Quälgeists genauer unter die Lupe.

VON «GNTM» IN DEN DSCHUNGEL
Entdeckt wurde Larissa Marolt als 14-Jährige - auf der Bühne des Jugendtheaterclubs des Stadttheaters Klagefurt. Im Februar 2009 gewinnt sie die Castingshow «Austria's Next Topmodel». Ihr Versuch, bei «Germany's Next Topmodel» am Erfolg anzuknüpfen, scheitert kläglich: Larissa geht als Achtplatzierte - und als Oberzicke - aus der vierten Staffel hervor. Ihr zweites Standbein bleibt die Schauspielerei: Ende 2009 erhält sie eine Gastrolle in der Sat.1-Seifenoper «Eine wie keine». Anfang 2010 ist sie dann in der ProSieben-Dokusoap «Model-WG» zu sehen, verliess die Sendung jedoch schon in der zweiten Episode aufgrund ihrer Schulausbildung. Nach der Matura 2010 wechselte Larissa an die renommierte Lee-Strasberg-Schauspielschule nach New York, wo sie bis 2013 studierte.

ALLES NUR GESPIELT?
Larissa ist ausgebildete Schauspielerin - klar, liegt die Vermutung nahe, dass sie in der australischen Wildnis bloss eine Rolle mimt. Papa Heinz' Versuch, sein Mädchen in der «Bild am Sonntag» zu verteidigen, hat diesen Verdacht nur noch verhärtet: «Meine Tochter gibt sich so, wie sie auch privat ist: unverstellt, selbstbewusst und emotional. Manchmal ein wenig tollpatschig und zerstreut, was sie jedoch nicht minder liebenswert macht», sagte er. Und fügte an: «Dies alles natürlich stets im Bewusstsein, jener Rolle gerecht zu werden, die für Larissa für das jeweilige Projekt - in diesem Fall das Dschungelcamp - angedacht ist.»

DAS EWIGE KIND
Vater Heinz Anton Marolt, 55, ist Hotelier und ehemaliger FPÖ-Politiker. Larissa ist das zweitälteste von vier Kindern, sie wurde am 10. Juli 1992 im österreichischen St. Kanzian am Klopeiner See geboren. Schon in ihrer Kindheit wäre sie gerne Peter Pan gewesen, heisst es in ihrem Fanblog. Kein Wunder, schlüpfte sie an einer Halloween-Party in New York in ihre Traumrolle als Märchenjunge, der schwor, niemals erwachsen zu werden. Ob sie sich deshalb auch im Dschungelcamp so rotzfrech gibt?

BEI SPINNEN WIRD SIE ZUM PSYCHO
Schlangen oder Krokodile - damit könnte Larissa ja leben. Spinnen hingegen sind ihre grössten Feinde. Trifft sie auf ein achtbeiniges Krabbeltier - und die hats im Dschungel nun einmal zuhauf - brennen bei ihr die Sicherungen durch. Die zweite Dschungelprüfung beendet sie frühzeitig, aus Panik, in der Höhle auf die Tierchen zu treffen. Am Sonntag kommts dann wegen einer Mini-Spinne zum Eklat: Wie eine Irre besprüht sie ihren unerwünschten Bettgenossen mit Michael Wendlers, 41, Parfum. Ihre Dschungel-Mitbewohner findens gar nicht lustig. Schliesslich steht das gute Wässerchen der ganzen Truppe zur Verfügung.

ALLE GEGEN DIE ÖSTERREICHERIN
Nicht nur bei ihren Dschungel-Mitbewohnern steht Larissa seit Beginn auf der Abschussliste. Kurz nach dem Start von «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» ist auf Twitter ein Shitstorm sondergleichen gegen das hysterische Model entbrannt. Unter den Hashtags «#Larissa» und «#ibes» wird gelästert und gewettert, was das Zeug hält. Fiese Sprüche wie «Stirb langsam Larissa» oder «Offenbar kommen heute auch mal die anderen Kandidaten zu Wort. Ob eine Spinne Larissa die Zunge abgebissen hat?» sind da noch die harmlosesten. Und selbst Prominente haben sich auf sozialen Portalen gegen sie ausgesprochen. «Was redet bitte Larissa für einen Stuss? Der Dschungel ist echt... Oder doch nur ein Studio? Ich könnte mich totlachen über sie, ein Traum!», schreibt zum Beispiel DJane und Ex-Dschungelcamperin Giulia Siegel, 39, auf ihrer Facebook-Fanseite und erntet dafür viel Zustimmung.

IHRE VERRÜCKTE LIEBE
Vor über einem Jahr hat Larissa ihr Herz an Whitney Sudler-Smith vergeben - einen 24 Jahre ältereren US-Filmemacher. Sie seien seelenverwandt, sagte sie kürzlich im Interview mit «Madonna» - «was gut ist, denn da gibt es keine Eifersucht». Der Amerikaner scheint eine nicht minder verrückte Ader zu haben. «Über Silvester waren wir mit Freunden auf einer spannenden Bootstour auf den Virgin Islands und haben jede Minute genossen, obwohl wir beide seekrank wurden», erzählt Larissa. «Und dann haben wir auch noch den Motor für das kleine Beiboot versenkt und mussten daher immer an Land schwimmen oder paddeln.» Es ist ihm zu wünschen, dass er RTL in seiner Heimat nicht empfängt.

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