Tiger Woods Eine Schelte kommt selten allein

Der Profigolfer Tiger Woods feierte am Donnerstag sein sportliches Comeback des Jahres. Während er Applaus von seinen Fans bekam, gabs verbale Prügel aus heiterem Himmel.

Am US Masters im amerikanischen Augusta sind alle Augen auf Tiger Woods, 35, gerichtet. Es ist sein erster öffentliche Auftritt als Golfer, nachdem er seit Ende letzten Jahres vor allem mit Sex-Geschichten von sich reden machte.

Der Start ist ihm mehr als gelungen. Das Einlochen hat der US-Sportler nicht verlernt und auch das Publikum scheint ihm seinen persönlichen Fehltritt verziehen zu haben und schenkt ihm Applaus und Anerkennung. Zumundist dasjenige auf dem Boden. Denn für einmal kommt die Schelte aus der Luft – per Flugzeug-Banderolen. Auf der ersten steht: «Tiger, did you mean Bootyism?» (zu Deutsch: «Tiger, meintest du Po-ismus?»), was sich auf Tigers Stellungnahme im Fernsehen Anfang Jahr bezog. Damals hatte der Golfer Besserung geschworen und die Hoffnung geäussert, dank des Buddhismus wieder auf den rechten Weg zu finden.

Auf der zweiten Banderole, die wenig später über den Himmel flattert, steht: «Sex addict? Yeah. Right. Sure. Me Too!» (zu Deutsch: «Sexsüchtig? Ja klar. Ich auch!»

Tiger, auf die verbale Ohrfeige von oben angesprochen, hat von all dem angeblich nichts mit bekommen. So wie Ehe-Frau Elin Nordegren von seinem Spiel. Sie war nicht unter den Zuschauern.

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