Emma Watson muss sexy Shooting rechtfertigen «Was haben meine Titten mit Feminismus zu tun?»

Eine echte Feministin hat Haare an den Beinen und auf den Zähnen - so die gängige Vorstellung vieler Ewiggestrigen. Weil sich Emma Watson freizügig ablichten liess, muss sie - einmal mehr - heftige Kritik einstecken. Wie die Britin darauf reagiert, ist herrlich erfrischend. 
Emma Watson (Belle) mit Dan Stevens nach Vanity Fair Shooting
© Getty Images

Die Schöne und das Biest: Emma Watson und Dan Stevens. 

Sie trägt einen weissen Spitzen-Rock, Art Cape aus dicker Schnur und darunter ein transparentes Oberteil mit Rüschenkragen. Emma Watson, 26, stand für das Magazin «Vanity Fair» für ein kunstvolles Shooting vor der Kamera. Doch im Internet kommen die Bilder nicht bei allen gut an.

Denn Watson ist dafür bekannt, dass sie sich für die Rechte der Frauen einsetzt. Dass sie sich jetzt so freizügig ablichten lässt, ist nicht mit ihrem feministischen Gedankengut vereinbar - so zumindest die Meinung ihrer Kritiker. 


Watson sieht das freilich etwas anders. «Es gibt so ein grosses Missverständnis darüber, was Feminismus ist», sagt die Schauspielerin in einem Interview mit Reuters. «Bei Feminismus geht es darum, Frauen eine Wahl zu geben. Feminismus ist kein Stock, mit dem man andere Frauen schlagen kann. Es geht um Freiheit, um Befreiung, um Gleichheit. Und ich weiss wirklich nicht, was meine Titten damit zu tun haben. Das ist wirklich verwirrend.»

Leich verwirrt ist auch ihr Film-Partner aus «Die Schöne und das Biest», Dan Stevens, 34, und hakt nach: «Was sagen denn die Leute genau über dich?» - «Sie sagen, dass ich nicht eine Feministin sein und...» - «Brüste haben kannst», ergänzt Stevens. «Das ist nicht wahr», so sein Fazit.

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