Carla Bruni Endlich zeigt sie ihre Tochter

Es ist ein seltener Anblick, denn bisher hat es Carla Bruni vermieden, ihre Tochter in der Öffentlichkeit zu zeigen. Weil aber ein Besuch beim Kinderarzt notwendig war, konnte die Welt endlich einen Blick auf ihre Giulia erhaschen.

Sie war nach ihrer Geburt im vergangenen Oktober der Stolz der ganzen Nation, doch gesehen hat man seitdem noch nicht viel vom «Premier Bébé» Giulia. Denn Mama Carla Bruni, 44, achtete bislang immer penibel darauf, die Kleine mit einer Decke zu verhüllen. «Ich werde alles tun, um mein zukünftiges Kind zu schützen, und ich werde es mit grösster Entschiedenheit tun», sagte die Gattin des damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, 57, vor der Niederkunft gegenüber dem Fernsehsender TF1. Doch die zweifache Mutter scheint ihre Meinung geändert zu haben: Auf dem Weg zum Kinderarzt sieht man sie mit der 13 Monate alten Giulia auf dem Arm und ihrem Leibwächter an der Seite durch Paris laufen. Der trägt ihre Tasche und zieht auch mal der Kleinen die Mütze über das Köpfchen. 

Sie hat einen guten Grund, ihre Tochter komplett aus der Öffentlichkeit rauszuhalten: Ihr Sohn Aurélien, 10, aus erster Ehe mit Raphaël Enthoven, litt unter dem Medienrummel. Ihr Besuch zusammen mit Nicolas Sarkozy und ihrem damals 8-jährigen Sohn in der jordanischen Felsenstadt Petra war für sie sowie das Kind eine tiefschürfende Erfahrung. Das Foto, auf dem der Junge versucht, sein Gesicht mit den Händen zu verdecken, ging um die ganze Welt. «Ich hätte vorhersehen müssen, dass es dort Fotografen geben würde, ich war unvorsichtig.» Ein Fehler, aus dem sie lernen wollte. Schliesslich bekomme man kein Kind für die Fotosammlung, sagte sie damals.

 

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