Prinz Harry England ist schockiert über Entführungsfilm

Am 21. Oktober soll eine Dokufiktion über eine Entführung von Prinz Harry in Afghanistan ausgestrahlt werden. In einer Szene sollen die Entführer gar mit einer ungeladenen Pistole auf seinen Kopf zielen und abdrücken - Grossbritannien ist not amused.

In der Pseudodoku «Die Entführung von Prinz Harry» auf «Channel 4» sollen Verteidigungs- und Sicherheitsexperten sowie ehemalige Geiseln zu Wort kommen. Dazwischen werden inszenierte Szenen gezeigt, die den entführten 26-jährigen Prinzen zeigen - dargestellt vom britischen Schauspieler Sebastian Reid. Gemäss «The Mirror» sind am vergangenen Wochenende nun die Sicherheitsvorkehrungen für Harry verdoppelt worden - er habe nun sechs statt drei Leibwächter, die ihn ständig begleiten.

Nicht nur der Prinz selbst ist wütend, auch der Buckingham Palast soll dem Film alles
andere als positiv gegenüberstehen. Das Verteidigungsministerium findet ihn «äusserst
geschmacklos»
.

Prinz Harry hatte im Winter 2007/2008 einen heimlichen Einsatz in Afghanistan gehabt,
den er nach zehn Wochen aus Sicherheitsgründen abbrechen musste. Inzwischen ist er ausgebildeter Hubschrauberpilot. Ob er nach diesem Film nochmals dorthin entsandt wird ist äusserst fragwürdig.

 

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