Peyman Amin Er hat seine Top-3-Models gefunden

Mit der Roadshow von «Fashion IN!» hat der deutsche Modelexperte seine Finalistinnen erkoren. SI online stellt die drei glücklichen und nervösen Frauen vor. Welche wird am Samstagabend in Luzern das Rennen machen?

Sie sind die Finalistinnen des Modelcontests «Fashion IN!» - und damit bald die neuen Sternchen am Schweizer Modehimmel?

Sahany Liriano macht eine Ausbildung zur Kauffrau. Sie ist 18 Jahre jung und lebt in Rüti ZH.
Luanda Krasniqi ist 18, kommt aus Dietlikon und lässt sich zur Detailhandelskauffrau ausbilden.
Angeline Suppiger ist angehende Wirtschaftsstudentin und arbeitet als Project Assistant. Die 20-Jährige stammt aus Buttisholz LU.

SI online: Warum seid gerade Ihr die neuen Topmodels?
Angeline Suppiger: Wir drei sind total unterschiedlich. Jede von uns konnte mit ihren jeweiligen Stärken die Jury überzeugen.
Sahany Liriano: Ich denke, das hat viel mit unserer positiven Ausstrahlung und den bisherigen Leistungen zu tun.

Das klingt so gar nicht nach Konkurrenz! Versteht Ihr Euch wirklich so gut?
Luanda Krasniqi: Ja, meine Mitfinalistinnen sind wunderbare Persönlichkeiten! Das Finale wird auf jeden Fall extrem spannend.
Angeline Suppiger: Die Konkurrenz ist hart. Wir verstehen uns aber wirklich alle drei sehr gut, ich würde beiden Mitkandidatinnen den Sieg gönnen.
Sahany Liriano: Sie sind beide wunderschöne Mädchen und haben sicherlich auch ein wenig mehr Erfahrung als ich.
Ihr habt ja eigentlich alle bereits ein wenig Model-Erfahrung. Half das gegen die Nervosität?
Luanda Krasniqi: Ich war bei meinem ersten Auftritt extrem nervös, weil die Umgebung für mich ungewohnt war. Aber mittlerweile geniesse ich die Show in vollen Zügen.
Angeline Suppiger: Um locker zu bleiben, tanzen wir jeweils hinter der Bühne ein wenig.
Sahany Liriano: Bei der ersten Show war ich sehr aufgeregt. Laufstegerfahrung hatte ich bis dahin noch nicht. Danach wurde es einfacher.
Dann wird die Nervosität im Finale am Samstag sicherlich noch stärker sein...
Sahany Liriano: Ja, sehr!
Luanda Krasniqi: Absolut. Ich kann versprechen, dass meine Knie vor dem Auftritt schlottern werden.

Angeline Suppiger: Da ich in Luzern wohne, werden viele Freunde und meine ganze Familie vor Ort sein. Das macht mich schon ziemlich nervös.
Luanda Krasniqi: Meine Freunde werden auch alle kommen! Zu wissen, dass ich in der Show auf aktive Unterstützung setzen kann, gibt mir jedoch eher Selbstvertrauen. Vielleicht werde ich aber auch ein Glas Champagner trinken - mal sehen!
Peyman Amin sagt, es gäbe nur wenige Models, die es international schaffen. Wie weit wird Euch dieser Sieg bringen?
Angeline Suppiger: Ich hoffe, dass mir der Sieg spannende Jobangebote bringen wird. Es war schon immer mein Traum, als Model international Fuss zu fassen.
Luanda Krasniqi: Ich hoffe auf eine tolle Zusammenarbeit mit Peyman und seiner Agentur. Der Rest steht in den Sternen.
Sahany Liriano: Ich möchte etwas von der Welt sehen und die Modemetropolen dieser Welt besuchen. Zudem will ich natürlich als Model erfolgreich arbeiten. Ich erwarte aber nicht, dass aus mir eine Naomi Campbell wird.
Wovor fürchtet Ihr Euch in der Modelbranche?
Angeline Suppiger: Davor, nur als Kleiderständer behandelt zu werden und dass sich überhaupt niemand für mich als Person interessiert.
Luanda Krasniqi: Ich vermute, es ist schwierig, sich selber treu zu bleiben in dieser Branche. Davor habe ich am meisten Angst - dass ich mich in eine Richtung verändere, die mir nicht gefällt.
Sahany Liriano: Ich habe natürlich schon ein wenig Angst vor der Konkurrenz. Ebenso vor all den neuen Dingen, die da draussen auf mich warten.
Was denkt Ihr über den Magerwahn der Models?
Angeline Suppiger: Ich finde weibliche Formen sehr schön. Es ist traurig, dass sich Models zu Tode hungern und die Modewelt nicht richtig reagiert.
Sahany Liriano: Ich denke zwar schon, dass magersüchtige Models nicht mehr so gefragt sind...
Luanda Krasniqi: Dieser Magerwahn ist einfach Unsinn! Ich denke, dass Kurven eine Frau erst ästhetisch wirken lassen.

«Fashion IN!»-Finale: Samstag, 29. Juni 2013, 20 Uhr, Vegas Club Luzern.

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