Prinz Friso Er ist endlich wieder zu Hause

Nach seinem Skiunfall in Österreich vor mehr als einem Jahr ist der niederländische Prinz Friso endlich wieder in seiner Heimat. Im Schloss Huis ten Bosch in Den Haag wird er von Ärzten und seinen Liebsten umsorgt. Sein Gesundheitszustand ist jedoch unverändert.
6 Monate Koma: Ärzte haben kaum noch Hoffnung
Prinz Friso und seine Frau Prinzessin Mabel. Regelmässig hat sie ihn im «Wellington Hospital» in London besucht. Nun ist er wieder in ihrer Nähe.

Anfang des Jahres 2012 kam die schreckliche Nachricht: Der niederländische Prinz Friso, 44, ist in Österreich verunfallt. Eine Lawine überrollte ihn, er verletzte sich so schwer, dass er massive Hirnschäden davontrug und die Ärzte nur wenig Hoffnung hatten. Seither liegt er im Wachkoma. Und ganz Holland bangt um den royalen Patienten.

Über ein Jahr lag er im «Wellington Hospital» in London - am Dienstag wurde er nun endlich in seine niederländische Heimat verlegt, wo er von seinem Ärzteteam versorgt wird. Seine Frau Mabel, 44, und die gemeinsamen Töchter Luana, 8, und Zaria,7, wachen neben seinem Bett. Die Heimkehr löst viele Erinnerungen aus, Freude und Trauer mischen sich. Nicht nur bei Frau und Kindern, sondern auch bei seiner Mutter Beatrix, 75.

Auf der offiziellen Palast-Website wird erklärt: «Prinz Friso ist immer noch bei minimalem Bewusstsein.» Weiter heisst es: «Sein Gesundheitszustand ist weiterhin besorgniserregend. Eine künftige Behandlung in einem Krankenhaus ist allerdings nicht mehr notwendig. Deswegen werden langfristige Möglichkeiten für seine Versorgung in den Niederlanden oder in Grossbritannien betrachtet. In den kommenden Monaten werden hierfür alle Optionen mit Experten untersucht und überlegt.»

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